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Petkovic tanzt nach gewonnenem Auftaktspiel

21.5.2019 16:23 Uhr

In regnerischem Schmuddelwetter holte sich Andrea Petkovic den Sieg im Auftaktspiel gegen Cagla Buyukakcay beim WTA in Stuttgart. Für die Fans gab es dann ein Tänzchen auf dem Center Court.

Die Finalistin von 2013 besiegte die türkische Qualifikantin Cagla Buyukakcay in 74 Minuten mit 6:3, 6:2 und war "zufrieden" mit der eigenen Vorstellung. "Es war ein guter Test, um reinzukommen", sagte Petkovic nach dem geglückten Start gut gelaunt. "Es war insgesamt eine solide Leistung, abgesehen von drei Konzentrationslöchern." Die 31-Jährige hatte sich mit einer Leggins und einem Langarm-Shirt für die speziellen äußeren Bedingungen präpariert. "Am Ende wurde ich hektisch, als der Regen mehr wurde. Man guckt ständig nach oben", berichtete Petkovic.

Generalprobe für die French Open

Bei der Generalprobe für die French Open in Paris trifft die Fedcup-Spielerin aus Darmstadt nun auf Anna-Lena Friedsam. Die 25-Jährige aus Andernach hatte zuvor die Rumänin Irina-Camelia Begu nach zwei Stunden Schwerstarbeit mit 4:6, 6:3, 6:3 niedergerungen. Friedsam war "stolz" auf sich. "Der erste Satz war nicht gut. Über das Match hinweg gab es stärkere und schwächere Phasen", sagte sie.

Die Bedingungen erschwerten das Tennisspiel. Auf dem feuchten Platz habe sie sich "ein bisschen vorsichtiger bewegen" müssen. "Es war nicht einfach, es hat öfter stärker geregnet. Aber wenn ich mich reinbeiße, mag ich das auch", antwortete sie auf die Frage, ob sie zur Schlechtwetterspielerin tauge. Auf das Duell mit Petkovic im Achtelfinale am Mittwoch freue sie sich. "Es ist ein deutsches Duell, das ist auch für die Zuschauer interessant", sagte Friedsam.

Gespannt aufs Achtelfinale

Petkovic ist ebenfalls gespannt auf das Achtelfinale. Sie erwartet für sich "einen weiteren guten Test vor den French Open". Ihre Gegnerin schätzt sie sehr. "Ich halte sehr viel von Anna-Lena. Sie ist eines unserer brillantesten Talente, das leider immer wieder von viel Verletzungspech zurückgeworfen wird", sagte Petkovic.

Gegen Buyukakcay war für sie spielentscheidend, die Konzentration hoch zu halten. Wenn Petkovic druckvoll spielte, war sie die Chefin auf dem Platz. Sie fühlt sich im Aufwind. "Ich finde zu einem geduldigen Spiel zurück", sagte die einstige Weltranglistenneunte.

Am Montag, als wegen Regens in Franken kaum Tennis gespielt werden konnte, war bereits Fedcup-Spielerin Mona Barthel beim Nürnberger Versicherungscup in die zweite Runde eingezogen. Bei einem Erfolg gegen die an Nummer eins gesetzte Kasachin Julia Putinzewa würde Barthel im Viertelfinale auf Petkovic oder Friedsam treffen.

(be/dpa)

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