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Pete Buttigieg steigt überraschend aus dem Rennen aus

2.3.2020 8:44 Uhr

Der frühere US-Bürgermeister und einzig offen homosexuelle Kandidat Pete Buttigieg ist am Sonntag aus dem Rennen um die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen.

Seine Entscheidung wolle der 38-Jährige später am Sonntag (Ortszeit) offiziell bekanntgeben, hieß es in diesen Berichten. Buttigieg war bei der jüngsten Vorwahl am Samstag in South Carolina mit nur acht Prozent der Stimmen auf dem vierten Platz gelandet. Die Wahl in dem Südstaat gewann Ex-Vizepräsident Joe Biden.

Zu Beginn der Vorwahlen hatte der offen homosexuelle Buttigieg noch für Furore gesorgt. Der frühere Bürgermeister der Stadt South Bend in Indiana landete bei der ersten Abstimmung Anfang Februar in Iowa mit hauchdünnem Vorsprung vor dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders auf dem ersten Platz. Bei der zweiten Vorwahl in New Hampshire rangierte Buttigieg dann nur knapp hinter Sanders auf Platz zwei.

Schon bei der dritten Vorwahl in Nevada begann dann aber der Stern von Buttigieg zu sinken - er landete dort mit nur 14 Prozent hinter Sanders und Biden auf Platz drei.

Ausstieg vor dem Super Tuesday

Sein Ausstieg erfolgte nun nur zwei Tage vor dem sogenannten Super-Dienstag, bei dem gleichzeitig in 14 Bundesstaaten über den Herausforderer oder die Herausforderin von Präsident Donald Trump abgestimmt wird. Dabei wird über etwa ein Drittel der 3979 Delegierten entschieden, die schließlich bei einem Parteitag im Juli den Präsidentschaftskandidaten formell küren werden.

Buttigieg vertritt wie Biden den moderat-pragmatischen Flügel der Partei. Er hatte sich im Wahlkampf als die frischere und dynamischere Alternative zu dem 77-jährigen Ex-Vizepräsidenten präsentiert. Nach einem schwachen Start in die Vorwahlen schaffte Biden mit seinem Sieg in South Carolina jedoch ein Comeback.

(be/afp)

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