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Papst und Guterres gegen religiösen Hass

21.12.2019 0:24 Uhr

UN-Generalskretär Antonio Guterres und Papst Franziskus haben vor Weihnachten Fanatismus und Hass gegenüber anderen Religionen angeprangert. «Wir sehen tragischerweise, wie Juden in Synagogen ermordet werden, ihre Gräber mit Hakenkreuzen verunstaltet», sagte Guterres in einer gemeinsamen Videobotschaft mit dem Pontifex am Freitag im Vatikan.

Muslime würden in Moscheen niedergeschossen, ihre religiösen Stätten zerstört. Christen würden bei Gebeten getötet, ihre Kirchen angezündet. «Wir müssen mehr tun, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und wachsenden Hass zu bekämpfen.»

Niemand darf Religion für Hass missbrauchen

Franziskus betonte, niemand dürfe Religion für Hass missbrauchen. «Es schreit nach Rache vor Gott, wenn Religion benutzt wird, um zum Hass anzustacheln, zur Gewalt, zur Unterdrückung, zum Extremismus und zum blinden Fanatismus.» Bei der Privataudienz im Vatikan mit Guterres ging es daneben um Themen Migration und Klimawandel.

(an/dpa)

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