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Pandadame Meng Meng wurde künstlich befruchtet

8.4.2019 16:56 Uhr

Im Berliner Zoo ist die Panda-Dame Meng Meng (5) künstlich besamt geworden, um die Nachwuchs-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen. Das teilte eine Zoo-Sprecherin am Montag in Berlin mit.

Die Spermien seien vom Männchen Jiao Qing (8) gewonnen und anschließend bei Meng Meng eingeführt worden. Die beiden Pandas wurden dazu kurzzeitig in Narkose gelegt.

Sie hätten den Eingriff gut überstanden. Darüber hinaus gab es auch natürliche Paarungsversuche: Am Freitag und Samstag wurden die Tiere insgesamt sieben Mal für jeweils etwa 20 Minuten zusammengelassen. Jiao Qing ging laut Zoo zwar auf Tuchfühlung mit der paarungsbereiten Meng Meng, es ließ sich jedoch nicht feststellen, ob die Paarung erfolgreich verlief.

Frühestens ab Juni könnte eine Ultraschall-Untersuchung Aufschluss über eine Trächtigkeit geben. Panda-Weibchen können nur einmal im Jahr – in einem Zeitraum von 24 bis 72 Stunden – befruchtet werden.

(gi/dpa)