Symbolbild: epa-Mohamed Saber

Palästinenser stirbt bei Unruhen

12.3.2019 21:37 Uhr

Bei Unruhen im Westjordanland ist ein Palästinenser getötet worden. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde der 23-Jährige bei einem Einsatz der israelischen Armee durch ein Geschoss tödlich verletzt.

40 weitere Palästinenser seien verletzt, worden, teilweise durch Tränengas. Israel hatte das Gebiet 1967 im Sechstagekrieg erobert.

Gummigeschosse und Tränengas

Eine israelische Militärsprecherin sagte, in Salfit im Norden des Gebiets sei es zu Unruhen gekommen. Dutzende Einwohner hätten Steine auf israelische Soldaten geworfen. Diese hätten mit «Mitteln zur Auflösung von Demonstrationen» reagiert. Dazu gehören unter anderem Tränengas und mit Gummi ummantelte Stahlkugeln, die mit Gewehren abgeschossen werden. Diese Gummigeschosse sollen nur verletzen, können aber doch tödlich wirken. Die Sprecherin betonte, scharfe Munition sei nach ihren Informationen nicht eingesetzt worden.

(an/dpa)