imago images / Avanti

Ozan Kabak: Schalke 04 statt FC Bayern?

27.6.2019 12:12 Uhr

Die Personalie Ozan Kabak vom VfB Stuttgart wurde in den letzten Tagen heiß diskutiert. Es lagen dem Management des 19-jährigen türkischen Nationalkickers angeblich Angebote vom FC Bayern München, vom AC Mailand und vom FC Schalke 04 vor. Nun sollen die Würfel laut "Sport Bild" gefallen sein und Kabak wird ein Königsblauer. Potenzieller Abstiegskampf mit den Knappen statt Champions League mit dem FC Bayern?

Wie die "Sport Bild" berichtet, hat Schalke den Transfer von Kabak eingetütet. Maßgeblich daran beteiligt gewesen sein soll Kaderplaner Michael Reschke, der Ozan auch von Galatasaray Istanbul zum VfB Stuttgart holte. Spannendes Detail laut Sport Bild: Reschke war der Verantwortliche dafür, dass bei Kabak-Deal mit Stuttgart die Ausstiegsklausel durchgewunken wurde.

Fehlte Kabak die nötige Geduld für den Deal mit dem FC Bayern?

Im Grunde war man davon ausgegangen, nachdem der FC Bayern ernsthaftes Interesse am Abwehrjuwel signalisiert hatte, dass es zeitnah "weißen Rauch" aus München in Sachen Kabak-Transfer geben würde. Wie "Sport Bild" berichtet, wollte man bei den Bayern aber wohl erst die Personalie Jerome Boateng in trockene Tücher bringen und dann Kabak verpflichten. Das Warten auf einen möglichen Boateng-Verkauf oder eine Boateng-Leihe war aber wohl nichts, was Kabak auf sich nehmen wollte. Drum soll er nach Informationen der Zeitung in Schalke zugeschlagen haben.

Wird der Transfer nach einem möglichen Medizincheck offiziell verkündet, muss man sich natürlich Fragen stellen. Warum wählt Kabak den Weg in den Ruhrpott zu einem Kandidaten, der auch laut Expertenmeinungen in der kommenden Saison eher im Mittelfeld zu finden sein wird? Wenn man nicht gar wieder gegen den Abstieg spielt. Bei den Bayern hätte er wohl um den Titel gekickt und sich in der Champions League wichtige Erfahrung für die türkische Nationalelf in internationalen Vergleichen mit den Besten der Besten holen können.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.