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Ozan Kabak Rookie der Saison

6.6.2019 20:18 Uhr, von Chris Ehrhardt

Reiss Nelson von der TSG 1899 Hoffenheim, Evan N'Dicka von Eintracht Frankfurt, Nicolas Gonzalez vom VfB Stuttgart, Dodi Lukebakio von Fortuna Düsseldorf, Achraf Hakimi Mouh von Borussia Dortmund und Matheus Pereira vom 1. FC Nürnberg - so hießen die Konkurrenten von Ozan Kabak vom VfB Stuttgart um den Tag Heuer Award Rookie des Jahres in der Bundesliga. Und der 19-jährige Ex-Spieler vom Rekordmeister Galatasaray Istanbul aus der Türkei, der im Winter aus der türkischen Süper Lig ins deutsche Fußball-Oberhaus kam, ließ sie alle hinter sich und sicherte sich so den Titel als bester Neuling der Liga.

Kabak schlug beim VfB und in der Liga ein wie eine Bombe. Als 19-Jähriger schaffte er sofort den Sprung in die Stammelf der Schwaben. Er ging in jedem seiner Spiele für Stuttgart über die volle Distanz und stand auch in der Relegation gegen Union Berlin seinen Mann. Drei Tore erzielte er für den Bundesligaabsteiger und wusste in seiner Rolle als Innenverteidiger nicht nur zu gefallen, sondern zu beeindrucken. Ein Gigant in der Luft, zweikampfstark am Boden und auch im schnellen Umschaltspiel eine sichere Bank wegen seiner hohen Passgenauigkeit.

Es mag wie ein Märchen klingen, aber wenn sich Ozan Kabak weiter so herausragend entwickelt, wird er einer der ganz großen Spieler im Bereich der Innenverteidigung. Dann kann er sich mit den Großen wie Sergio Ramos, Virgil van Dijk, Samuel Umtiti, David Luiz, Niklas Süle, Gerard Pique oder Mats Hummels ganz sicher messen. Fraglich nur, ob es für den VfB Stuttgart jetzt, nachdem er sich den Titel geholt hat, leicht sein wird, Kabak auch in der 2. Liga zu halten. Solch ein Juwel wollen ganz sicher die großen Klubs in ihren Reihen wissen – auch der FC Bayern München.

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