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Ozan Kabak bekennt sich zum VfB

31.5.2019 9:58 Uhr, von Chris Ehrhardt

Nach dem Abstieg des VfB Stuttgart – die Schwaben haben die Relegation gegen den Dritten der 2. Liga Union Berlin aufgrund der Auswärtstore der Hauptstädter verloren – war viel um Ozan Kabak spekuliert worden. Der Wintertransfer von Galatasaray hat laut "Bild" eine Ausstiegsklausel für 15 Millionen Euro im Vertrag – falls der VfB absteigen sollte. Doch kommt nun die Wende?

Ozan Kabak war trotz seines jungen Alters von 19 Jahren einer der Leistungsträger beim Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. Der Rekordtransfer hat sich auch den Titel "Rookie der Saison" geholt. Nun wurde nach dem Abstieg der Schwaben spekuliert, ob der türkische Nationalspieler bleibt oder ob er für 15 Millionen Euro das Schwabenland verlässt. Mit den Gerüchten hat Kabak laut türkischen Medien aufgeräumt. Er musste bekanntlich wegen eines Nasenbeinbruchs, den er sich beim Zusammenprall mit Mannschaftskollegen Holger Badstuber im Relegationsspiel zu gezogen hatte, das Nationalteam verlassen.

Störfeuer von Galatasaray und Fatih Terim

So wird Kabak in Bezug auf seine Zukunft in der Türkei von "Fanatik" wie folgt zitiert: "Wir haben große Anstrengungen unternommen, um unsere Ziele zu erreichen, aber leider haben wir nicht genug getan, um das zu erreichen, was wir wollten. Ich glaube, dass wir mit unseren großartigen Anhängern wieder dahin kommen werden, wohin Stuttgart gehört."

Aus der Türkei aber ebenso kolportiert, dass Meister und Pokalsieger Galatasaray Ozan Kabak gerne wieder zurückhaben würde. Als Grund wurde genannt, dass Fatih Terim, Trainer der Löwen, den Kader breiter aufstellen will, um in der Champions League über die Gruppenphase hinaus zu kommen. Darum verlangt der "Imperator", dass alle Anstrengungen zu unternehmen seien, Ozan Kabak wieder zurück an den Bosporus zu holen. Ob man in Istanbul jedoch bereit ist, nach nur sechs Monaten rund fünf Millionen Euro – fast 35 Millionen Lira – mehr auszugeben, als man für ihn bekommen hat (11 Millionen Euro) und ob man den Gehaltssprung tragen wird, darf doch angezweifelt werden.

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