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Orang-Utan-Mutter mit 74 Gewehrkugeln im Leib - Ihr Baby stirbt

13.3.2019 9:30 Uhr

Ein schwer verletztes Orang-Utan-Weibchen mit schweren Verletzungen wurde auf der indonesischen Insel Sumatra entdeckt - mit nicht weniger als 74 Gewehrkugeln im Leib. Ihr erst knapp ein Monate altes, sehr abgemagertes Junges lag neben ihr und verstarb kurz darauf.

Das etwa 30 Jahre alte Tier wurde in der Nähe der Stadt Subulussalam in einem Waldgebiet entdeckt, wie die örtliche Naturschutzbehörde am Mittwoch mitteilte. Außer den Schussverletzungen hat die Orang-Utan-Dame auch noch mehrere gebrochene Knochen und Kratzwunden. In ihrer Nähe lag ein etwa einen Monat altes, sehr abgemagertes Junges, das kurz darauf starb.

Hoffnung für "Hope"?

Dem Affenweibchen geht es nach Angaben ihrer Retter inzwischen besser - trotz der 74 Kugeln, die beim Röntgen in einem Krankenhaus gezählt wurden. Es bekam den Namen "Hope" ("Hoffnung"). Nach Schätzungen gibt es auf Sumatra und der Nachbarinsel Borneo insgesamt noch etwa 110.000 Orang-Utans. Die Menschenaffen gelten als ernsthaft gefährdet, weil sie durch die Rodung von Urwäldern ihren Lebensraum verlieren. Auch Wilderei ist verbreitet.

(sis/dpa)