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Optimale Pflege der Winterhaut

20.12.2018 20:05 Uhr

Draussen ist es nass-kalt, drinnen überhitzt und trocken - der Winter verlangt der Haut so einiges ab. Aber mit diesen Tipps kommen Sie mit streichelzarter Haut durch die kalte Jahreszeit.

Im Winter ist die Haut besonderem Stress ausgesetzt. Bei Kälte und eisigem Wind speichert der Körper seine Wärme, wodurch sich die Blutgefäße zusammenziehen. Damit wird die Haut weniger durchblutet, also auch weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Talgdrüsen produzieren nicht mehr genug für Geschmeidigkeit sorgendes Fett. Eine weitere Herausforderung stellt sich der Haut mit der warmen Heizungsluft in der Wohnung, denn die erfordert eine ständige Anpassung an den Temperaturwechsel zwischen warm und kalt. Ohne eine umfassende Pflege und schützende Maßnahmen kommt es zu Spannungsgefühlen und Juckreiz. Vor allen an den Händen können auch feine Risse entstehen und zu Entzündungen führen.

Spezielle Pflege für trockene und normale Haut

Im Winter sollten die zur Hautpflege verwendeten Produkte fetthaltiger sein. Gerade für trockene Haut sind solche Produkte wichtig, aber auch normale Haut profitiert davon. Gesichts- und Körpercremes, die rückfettende Wirkstoffe wie Nachtkerzenöl und Sheabutter enthalten, unterstützen die Haut dabei, ihren natürlichen Fettfilm zu bewahren bzw. wiederaufzubauen. So kann sie ihre Schutzfunktion erfüllen. Statt alkoholhaltigen Gesichtswässern und Peelings sollten sanfte, dem pH-Wert der Haut angepasste Reinigungsmittel verwendet werden. Weil die Haut abends besonders aufnahmebereit ist, empfiehlt sich um diese Zeit eine besonders intensive Pflege.

Wechselduschen statt heiße Bäder

So verlockend der Gedanke an ein ausgiebiges Bad in der kalten Jahreszeit auch ist, mehr als zweimal pro Woche sollte man nicht in der Wanne sitzen, denn das heiße Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit. Aus diesem Grund sollte auch die Dusche nicht zu heiß gestellt werden. Idealerweise duscht es sich bei Körpertemperatur, also bei ca. 37 Grad Celsius. Eine abschließende Wechseldusche regt die Durchblutung der Haut an.

Regulierung der Luftfeuchtigkeit in der Wohnung

Mit regelmäßigem Lüften hält man die Luftfeuchtigkeit in Zimmern bei 50 bis 60 Prozent und verhindert ein Austrocknen der Haut. Luftbefeuchter unterstützen das Lüften. Ganz natürliche Luftbefeuchter sind übrigens Grünpflanzen, da sie mehr als 90 Prozent des Gießwassers wieder in den Raum abgeben. Großblättrige Arten sind besonders geeignet. Ins Schlafzimmer gehören Pflanzen, die nachts Kohlendioxid aufnehmen, wie die Echte Aloe und die Orchidee.

Winterhautpflege von innen

Neben einer täglichen Flüssigkeitszuvor von zwei Litern – Wasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind ideal – ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Frisches Obst und Wintergemüse liefern wichtige Vitamine und Spurenelemente. Aufgrund der Kombination verschiedener Inhaltsstoffe sind Smoothies besonders zuverlässige Lieferanten.

(Juliane Kobjolke)

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