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Nowitzki blickt mit Wehmut zurück

10.12.2019 0:31 Uhr

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki empfindet beim Anblick der Spiele in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wider Erwarten doch etwas Wehmut: "Es kribbelt schon wieder seit die neue Saison losgegangen ist", sagte der 41-Jährige im Rahmen des "Leadership Festivals" des Deutschen Fußball Bundes (DFB): "Es ist schon etwas anderes, jetzt plötzlich nicht mehr dabei zu sein. Ich hoffe, das wird sich mit der Zeit etwas legen."

Beim Rückblick auf seine Karriere schwärmt der zwölfmalige Allstar vor allem von einer Sache: "Das Wichtigste waren die Beziehungen zu den Leuten. Ich habe ein Netzwerk aufgebaut, das ich niemals vergessen werde", sagte Deutschlands Sportler des Jahres 2011, dem Jahr, in dem er mit den Dallas Mavericks seinen einzigen NBA-Titel gewonnen hatte.

"Schüchterner Typ" statt "geborener Leader"

In seiner Rolle als Führungsspieler habe er entsprechend vor allem versucht, gute Beziehungen zu seinen Teamkollegen zu pflegen: "Ich war nicht der geborene Leader, sondern eher der schüchterne Typ", sagte Nowitzki zum DFB-Motto "Vorbilder vor": "Ich habe einfach mit meiner Art versucht, alle zu integrieren und mit allen Spaß zu haben. Ich habe auch gerne Trash Talk in die Kabine gebracht, um die Jungs aufzulockern. Ich wollte mit gutem Beispiel vorangehen, habe auch gespielt, wenn ich krank oder verletzt war, um den Jungs zu zeigen, dass sie sich auf mich verlassen können. Das war meine Art des Führungsstils.

"Für die Zukunft hält es Nowitzki für möglich, in die Fußstapfen seines Mentors Holger Geschwindner zu treten: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, individuell mit Leuten zu arbeiten. Vor allem den Nachwuchs zu fördern, würde mich schon reizen. Mal sehen, was die Zeit so bringt."

(gi/afp)

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