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Nordkorea: USA würden für Kritik an Menschenrechtslage "teuer bezahlen"

21.12.2019 15:47 Uhr

<strong>Nordkorea warnt die Vereinigten Staaten vor Kritik an der Menschenrechtslage im Land. Dies würde das sowieso "schon angespannte Verhältnis" noch verschlechtern und "Öl ins Feuer gießen", sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums am Samstag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA.& </strong>

Für entsprechende Kritik würden die USA "teuer bezahlen". Der Sprecher reagierte demnach auf Äußerungen eines Vertreters des US-Außenministeriums. Dieser habe Sorge über die Menschenrechtslage in Nordkorea geäußert, berichtete KCNA. Die UN-Vollversammlung hatte in der vergangenen Woche "lang andauernde, systematische, weitverbreitete und grobe" Verstöße des Landes gegen Menschenrechte beklagt.

Atomgespräche kommen nicht voran

Die festgefahrenen Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington kommen seit dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump im Februar nicht voran. Nordkorea verlangte zuletzt Zugeständnisse bis zum Jahresende und drohte andernfalls, einen "neuen Weg" einzuschlagen und mit einem "Weihnachtsgeschenk" aufzuwarten.&

Interkontinental-Raketen-Abschuss zu Weihnachten?

Experten gehen davon aus, dass Nordkorea für den 25. Dezember das Abfeuern einer Interkontinental-Rakete plant. Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte am Freitag, das US-Militär sei auf alles gefasst von Seiten Nordkoreas.

(be/afp)

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