Symbolbild: imago images/CTK Photo

Noch immer Uneinigkeit zwischen Russland und der Ukraine

31.12.2019 8:13 Uhr

Nach ihrer Grundsatzeinigung über die künftige Versorgung Europas mit Gas ringen Russland und die Ukraine weiter an einem konkreten Vertragswerk. Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach am Montag der Agentur Interfax zufolge von schwierigen Gesprächen.

"Die Verhandlungen sind langwierig. Wir wollen keine Prognose abgeben." Bislang gebe es noch nichts dazu zu sagen.

Auch am Wochenende kein Ergebnis

Der russische Staatskonzern Gazprom und der ukrainische Energieversorger Naftogaz haben auch das gesamte Wochenende über ohne Ergebnis in Wien verhandelt. Zuletzt hieß es, es werde um jedes Komma gerungen. Die Gespräche begannen am Donnerstag. Unklar war, wann der Vertrag unterzeichnet wird. Der bisherige läuft an diesem Dienstag (31.12.2019) aus.

Russland und die Ukraine hatten bereits vor gut zwei Wochen die Einigung unter Vermittlung von der EU und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verkündet. Danach nannten beide Seiten Details. Demnach soll der neue Vertrag für die kommenden fünf Jahre gelten. Die Ukraine ist daran interessiert, dass Russland weiter Gas durch das Land in Richtung Europa pumpt, weil Kiew Transitgebühren kassiert.

(an/dpa)

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