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Niedrigster Stand seit 1991

29.3.2019 11:44 Uhr

2,301 Millionen Arbeitslose zählt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem März. Das ist der niedrigste Wert zum Frühlingsbeginn seit März 1991. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent.

Im Vergleich zum Februar nahm die Zahl der Jobsucher um 72.000 ab, wie die BA am Freitag in Nürnberg mitteilte. Im März 2018 waren es noch 157.000 Arbeitslose mehr gewesen. "Obwohl der konjunkturelle Rückenwind nachgelassen hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt alles in allem weiter günstig", sagte Behördenchef Detlef Scheele.

Unterbeschäftigung bei 3,254 Millionen

Die um jahreszeitliche Einflüsse angepasste Zahl der Jobsucher sank auf 2,231 Millionen. Demnach waren zuletzt rund 7.000 Männer und Frauen weniger ohne Arbeit als im Februar - 3.000 weniger im Westen und 4.000 im Osten.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen erfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,254 Millionen. Sie sank saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 9.000. Bei der Bundesagentur waren zugleich 797.000 offene Stellen gemeldet - 19.000 mehr als vor einem Jahr.

660.000 Menschen mehr, die einen Job haben

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes im Februar bei 44,82 Millionen - das war ein Plus von 39.000 im Vergleich zum Vormonat, zum Vorjahr waren es 482.000 Erwerbstätige mehr.

Der Anstieg beruht laut BA weitgehend auf mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Deren Zahl hat laut Hochrechnungen der Bundesagentur von Dezember auf Januar saisonbereinigt um 61.000 zugenommen. Damit hatten 33,16 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job - 660.000 mehr als ein Jahr zuvor.

(sis/dpa)

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