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Niederlande bezwingen Neuseeland, Schweden nach Unterbrechung Chile

11.6.2019 20:59 Uhr

Es war kein leichter Tag für die Favoritinnen. Die Niederländerinnen konnten sich nur dank eines Last-Minute-Tors siegreich zeigen. Und auch die Schwedinnen hatten es nicht leicht und konnten nur mit Mühe gegen Chile gewinnen. Ihnen kam auch noch eine Unterbrechung von 45 Minuten durch ein heftige Gewitter dazwischen.

Europameister Niederlande bezwang als hoher Favorit am Dienstag Neuseeland in der Gruppe E nur dank eines Last-Minute-Tores 1:0 (0:0). Auch Schweden setzte sich gegen Chile mit 2:0 (0:0) durch. Die Partie musste wegen eines Gewitters für fast 45 Minuten unterbrochen werden. Jill Roord (90.+2), die von Bayern München zum FC Arsenal wechselt, köpfte die Niederländerinnen von Trainerin Sarina Wiegman zum Sieg gegen den zähen Außenseiter Neuseeland. Der Olympia-Dritte Kanada hatte am Montag zum Gruppenstart Kamerun ebenfalls 1:0 besiegt.

In einer insgesamt überraschend ausgeglichenen Partie in Le Havre vergab Vivianne Miedema (60.) eine hervorragende Möglichkeit für die Niederländerinnen. Roord knackte den Riegel des Ozeanienmeisters dann doch noch. Torhüterin Sari van Veenendaal hatte die Führung der Neuseeländerinnen durch eine glänzende Parade gegen Sarah Gregorius (52.) verhindert. Die Schwedinnen spielten schwungvoll nach vorne, scheiterten aber immer wieder an der herausragenden chilenischen Torhüterin Christiane Endler, die einen deutschen Vater hat. In der zweiten Halbzeit öffnete der Himmel über Rennes seine Schleusen, nach 72 Spielminuten bat die Schiedsrichterin die 22 Spielerinnen in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff blieben weitere Torchancen zunächst Mangelware. Kosovare Asllani (83.) erlöste die Schwedinnen in der Schlussphase aber doch noch. Madelen Janogy (90.+4) traf kurz vor Abpfiff zum Endstand.

(be/afp)

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