dpa

Nichtabstieg das Ziel in der Hauptstadt

3.1.2020 9:46 Uhr

Nach der starken Hinrunde in der Bundesliga könnte sich Aufsteiger Union Berlin eigentlich nach oben orientieren. Doch in der Hauptstadt gibt man sich bodenständig und hat immer noch das alte Ziel aufgegeben: Nichtabstieg und somit Klassenerhalt. Bei Unio hebt man also nicht ab und träumt von der Europa League, sondern will nur die Liga halten. Kommen im nächsten Jahr dann die "höheren Ziele"?

"2019 war ein tolles Jahr. Wir müssen dranbleiben und daran anknüpfen", sagte Trainer Urs Fischer beim Trainingsauftakt des Aufsteigers am Donnerstag. "Das wird die Herausforderung. Wir haben ein sehr ambitioniertes Ziel. Wir müssen alle noch ein bisschen zulegen." Mit 20 Punkten liegt Union als Elfter um einen Zähler vor Stadtrivale Hertha BSC.

U19-Spieler Teil der Vorbereitung

Die Vorbereitung nahm Union mit 27 Spielern auf. Bei der ersten Einheit des Teams von Trainer Fischer fehlten Torwart Rafal Gikiewicz sowie die Angreifer Anthony Ujah und Suleiman Abdullahi, die nach ihrem Urlaub planmäßig erst am morgigen Freitag einsteigen. Zudem waren Kapitän Christopher Trimmel (Infekt), Stürmer Akaki Gogia (Reha nach Kreuzbandriss) und Nachwuchsmann Laurenz Dehl (Knieverletzung) abwesend. Torwart Jakob Busk blieb in der Kabine.

Am Auftakt nahmen die U19-Spieler Tim Luis Maciejewski und Fisnik Asllani teil. Die beiden Talente werden auch am Samstag ins neuntägige Trainingslager nach Campoamor bei Alicante (Spanien) mitreisen. Am 18. Januar (18.30 Uhr) steht das erste Rückrundenspiel bei Herbstmeister RB Leipzig auf dem Programm. "Man kann nicht viel machen. Wir werden in den ersten zehn Tagen aber auch im physischen Bereich arbeiten. Es gibt schon Möglichkeiten, ohne dabei die Frische zu verlieren", sagte Fischer.

(ce/dpa)

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