imago/Aurora Photos

New Orleans: Fünf Passanten bei Schusswechsel verletzt

18.2.2019 9:46 Uhr

Bei einem Schusswechsel zwischen Polizisten und einem Verdächtigen am Rande des beliebten Touristenviertels "French Quarter" in New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) sind fünf Unbeteiligte verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, lieferten sich die Beamten eine Schießerei mit einem Verdächtigen, der später an seinen Verletzungen starb. Die unbeteiligten Opfer standen demnach an einer Bushaltestelle. Einer der Verletzten schwebt in Lebensgefahr.

Nach Angaben des Polizeichefs von New Orleans, Shaun Ferguson, versuchten die Beamten zunächst, einen Mann im Zusammenhang mit einer Reihe von Raubüberfällen zu befragen. Dieser habe plötzlich eine Waffe gezogen und das Feuer eröffnet, beim anschließenden Schusswechsel seien die Passanten verletzt worden seien. Unter anderem die US-Bundespolizei FBI hat die Ermittlungen übernommen.

2017: 40.000 Tote in den USA durch Schusswaffen

Der Vorfall verdeutlichte erneut die Verbreitung von Schusswaffen in den USA. 2017 wurden mehr als 40.000 Todesfälle in dem Land auf Schusswaffen zurückgeführt. Erst am Freitag hatte ein von seinem Job entlassener US-Bürger am Rande Chicagos fünf Kollegen erschossen und fünf Polizisten verletzt, bevor er niedergeschossen wurde.

(be/afp)

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