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New Orleans als zweites Coronavirus-Epizentrum in den USA

29.3.2020 10:45 Uhr

Die für Jazz und Nachtleben berühmte Stadt New Orleans entwickelt sich in den USA zu einem weiteren Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. In der Stadt im Südstaat Louisiana wurden bereits rund 1000 Infektionen und mehr als 45 Tote bestätigt. Im gesamten Bundesstaat Louisiana gibt es mehr als 2300 Infektionsfälle und mehr als 80 Tote. Bei der Ausbreitung dürften die Faschingsfeiern des Mardi Gras eine wichtige Rolle gespielt haben.

"Mardi Gras war der perfekte Sturm für die Ausbreitung des Virus", sagte Louisianas frühere Gesundheitsministerin Rebekah Gee kürzlich dem US-Sender MSNBC. Die Menschen hätten ausgiebig gefeiert, außerdem seien Besucher aus der ganzen Welt angereist. Zu den wochenlangen Mardi-Gras-Feierlichkeiten, deren Höhepunkt Straßenparaden am 25. Februar waren, befanden sich geschätzt mehr als eineinhalb Millionen Menschen in New Orleans. Der erste Coronavirus-Fall in Louisiana wurde am 9. März bestätigt, rund zwei Wochen nach Ende der Feiern.

USA als das weltweit am stärksten betroffene Land

Das Virus breitet sich derzeit rasant in den gesamten USA aus. In dem Land wurden inzwischen mehr als 86.000 Infektionsfälle bestätigt und damit mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der Toten ist auf mehr als 1300 angestiegen. Besonders betroffen ist der US-Bundesstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole.

(gi/afp)

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