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Neuseeland entsiegelt Pike River Mine

21.5.2019 9:03 Uhr

Im November 2010 kam es in der Mine.html">Pike River Mine in Neuseeland zu einem der schlimmsten Minenunglücke in der neuseeländischen Geschichte. Dabei wurden 29 Minenarbeiter verschüttet. Doch neun Tage nach dem Unglück wurde die Mine versiegelt, ohne die Leichen je geborgen zu haben. Nun wurde das Siegel der Mine gebrochen. Es soll untersucht werden, was damals geschah.

Ein Team von drei Experten brach am Dienstag das Siegel auf, mit dem das Bergwerk Pike River Mine auf der Südinsel des Pazifikstaats 2010 verschlossen worden war. In den nächsten Monaten soll erkundet werden, was genau damals geschah. Offen ist bislang, ob auch versucht wird, die Opfer zu bergen. Trotz aller Bitten der Familien liegen die Leichen der 29 Männer nach all den Jahren immer noch unter der Erde.

Nur zwei Kumpel konnten sich retten

Bei der Katastrophe im November 2010 hatten sich nur zwei Bergleute retten können. Es war eines der schlimmsten Minenunglücke in der neuseeländischen Geschichte. Der Zugang wurde neun Tage nach der ersten Explosion verschlossen, die Suche nach Überlebenden eingestellt. Insgesamt gab es vier Explosionen. Die Hinterbliebenen verlangen seither, dass die Toten geborgen und die Hintergründe aufgeklärt werden. Die Erkundungsmission soll mehr als 20 Millionen Euro kosten.

(be/dpa)

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