Symbolbild: imago/Westend61

Neunjähriger büxt wegen Fernsehverbots ohne Schuhe aus Kinderheim aus

12.2.2019 20:30 Uhr

Ein 9- Jähriger ist aus seinem Kinderheim im Ruhrgebiet ausgebüxt, da er mit einem Fernsehverbot nicht einverstanden war. Er fuhr mehr als 70 Kilometer ohne Schuhe in nassen Socken mit dem Zug nach Münster.

Einem Zugbegleiter fiel das Kind mit durchlöcherten Socken in einem Regionalexpress auf, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Die Beamten nahmen den frierenden Jungen aus Herne im Hauptbahnhof von Münster in Empfang und gaben ihm auf der Wache erst einmal einen heißen Kakao zum Aufwärmen. Über die Bahnhofsmission organisierten die Bundespolizisten dann noch warme Stricksocken und festes Schuhwerk für den Ausreißer, der später von einem Erzieher des Heims abgeholt wurde.

(gi/afp)

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