epa/Pasquale Claudio Montana Lampo

Neun Migranten ertrunken

7.10.2019 22:52 Uhr

Neun Bootsflüchtlinge sind nach einem Schiffbruch vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa tot geborgen worden. 22 Menschen wurden gerettet, etliche werden noch vermisst, wie die italienische Küstenwache am Montag mitteilte.

Demnach hatte sich ein Schiff der Küstenwache kurz nach Mitternacht dem überladenen Boot rund elf Kilometer vor der Küste Lampedusas genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot der Migranten. Die Suche nach den Vermissten gehe weiter, teilte die Küstenwache mit.

Überlebende berichteten laut Nachrichtenagentur Ansa, dass unter den Vermissten acht Kinder waren. Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) teilte mit, dass das Boot in Tunesein in See gestochen sei und Tunesier sowie westafrikanische Migranten an Bord hatte.

(an/dpa)

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