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Neue Datenbank für Tierversuche gestartet

8.1.2019 10:21 Uhr

Eine neue Datenbank soll zum Vermeiden von Tierversuchen beitragen, wo Wissenschaftler anstehende Experimente freiwillig eintragen, teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zum Start des Projekts mit.

"Die Planung eines Versuchs wird durchdachter und zielgerichteter, die Ergebnisse sind nachvollziehbar und heben den wissenschaftlichen Standard", erklärte das Institut zu den Zielen. Die Veröffentlichung der Studien - auch wenn "Ergebnisse unbequem klingen" - soll demnach zum Einsparen weiterer Versuche führen. Das Register ist am Zentrum zum Schutz von Versuchstieren angesiedelt, das zum BfR gehört.

2017 wurden in Deutschland rund 2,8 Millionen Versuchstiere eingesetzt. Davon wurden knapp 740.000 für wissenschaftliche Zwecke getötet. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte sich kürzlich in einem Medienbericht für eine kontinuierliche Senkung der Tierversuchszahlen ausgesprochen.

(be/dpa)