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Neue Chancen beim G7-Gipfel

24.8.2019 13:18 Uhr

Beim G7-Gipfel im französischen Biarritz sind ungewöhnlich viele Gäste und Nebendebatte geplant. Für die Bundesregierung eine Chance um konkrete Ergebnisse zu erzielen. Es werde ein innovativer und insgesamt nicht leichter Gipfel, hieß es am Freitag in deutschen Regierungskreisen in Berlin.

Das Treffen könne aber viele Maßnahmen gemeinsam mit den Gästen aus Afrika, Australien, Indien und Chile hervorbringen. Man könne etwa besser mit statt über Afrika reden, wenn Vertreter des Kontinents mit am Tisch säßen.

Das Treffen der sieben großen Industrienationen (G7) im südwestfranzösischen Seebad Biarritz beginnt am Samstagabend.

Multilateralismus ist wichtiger den je

In den mit der Vorbereitung des Gipfels befassten Regierungskreisen hieß es, bislang sei auf der Ebene der Verhandler eine Sonderrolle der USA und des vor dem Austritt aus der EU stehenden Großbritanniens nicht absehbar. US-Präsident Donald Trump hat sich oft kritisch über das Format geäußert. Die deutschen Regierungskreise betonten, G7 sei weiterhin eine Wertegemeinschaft. Gerade in schwierigen Zeiten für den Multilateralismus sei es wichtig, dass man zusammenkomme. Deswegen seien die G7-Treffen wichtig. Ein bilaterales Treffen der Kanzlerin mit Trump sei in Aussicht, es seien aber keine Absprachen über die Themen getroffen worden.

Offen sei bisher, ob etwa über den Handelskrieg zwischen USA und China, den Brexit oder die Lage in Hongkong gesprochen werde, hieß es weiter. Diese Themen könnten bei dem am Samstagabend geplanten informellen Arbeitsessen angesprochen werden, wo es um Außen- und Sicherheitspolitik gehen soll, oder bei der Sitzung zur Weltwirtschaft am Sonntagvormittag.

(an/dpa)

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