Symbolbild: imago/Xinhua

Nepals Tourismusminister bei Hubschraubersturz ums Leben gekommen

27.2.2019 14:07 Uhr

Eigentlich wollte sich Nepals Tourismusminister nach einem neuen Flugplatz in der Region umschauen - und ist dabei ums Leben gekommen. Bei einem Hubschrauberabsturz sind der Minister Rabindra Adhikari und sechs weitere Insassen an Bord im Osten des Landes abgestürzt, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Niemand habe das Unglück überlebt. Die Ursache für den Sturz war zunächst unklar.

Der Hubschrauber stürzte den Angaben zufolge in den Bergen des Bezirks Taplejung ab. Bergungsmannschaften fanden das Wrack sowie die Leichen der sechs Passagiere und des Piloten an einem Berghang, nachdem Bewohner die Behörden alarmiert hatten. Adhikari und die anderen Opfer sollten mit zwei Militärhubschraubern in die Hauptstadt Kathmandu gebracht werden.

Fluggesellschaften aus Nepal sind in der EU verboten

Nepal ist berüchtigt für seine mangelnde Flugsicherheit. Das Personal ist oftmals ungenügend ausgebildet, und die Wartung von Flugzeugen und Hubschraubern ist unzureichend. In der EU sind Fluggesellschaften aus dem südasiatischen Land verboten.

Das Himalaya-Land hat zugleich einige der schwierigsten Landebahnen der Welt. Selbst der Anflug auf den einzigen internationalen Flughafen von Kathmandu gilt als ausgesprochen anspruchsvoll: Er ist umgeben von hohen Bergen, was selbst erfahrene Piloten vor große Herausforderungen stellt.

(sis/afp)

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