imago images / Arabian Eye

Nemrut-Berg bleibt bis Ende April gesperrt

1.4.2020 15:18 Uhr

Die Corona-Krise bedeutet für viele Bereiche Einschränkungen – so natürlich auch für den Tourismus. Der seit dem 12. März für Besucher gesperrte Nemrut-Berg in den Taurusbergen der Provinz Adiyaman wird auch den gesamten April über für Besucher gesperrt bleiben.

Das umfasst nicht nur den Gipfel mit seinen Hierothesion – einer Kombination aus Grabstätte und Heiligtum – sondern auch das Museum und die Ruinen, die den Gipfel umgeben. Auch die Karakus Hügelgräber, die historische Cendere Brücke und die Ruinen von Arsemia sind für Touristen mindestens bis zum 30. April "verbotene Zone".

Mysterium Nemrut-Berg

Der "Thron der Götter" liegt an der Südflanke des Nemrut-Berges auf 2.159 Metern Höhe – und ist auch heute noch ein Mysterium. Im Inneren des Berges vermuten Archäologen die Grabkammer des Herrschers Antiochos – doch finden konnte sie bis heute niemand. Dafür sorgt ein Verschlussystem, dass selbst Indiana Jones vor Rätsel stellen würde.

Seit 1987 gehört der Nemrut-Berg zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Heiligtum wurde 1881 durch den deutschen Ingenieur Karl Sester wiederentdeckt – seitdem haben Ausgrabungen zahlreiche Schätze hervorgebracht, nur sein letztes Geheimnis scheint der Berg noch nicht preisgeben zu wollen.

(be)

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