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NBA 2K21 Next-Gen-Gameplay Courtside Report Nr. 2

14.10.2020 16:16 Uhr

Letzte Woche gab es das Courtside Report Nr. 1 zu den NBA 2K21 Next-Gen-Gameplay-Erneuerungen auf der Playstation 5 und XBox Series X/S. Heute gibt es den zweiten Teil der dreiteiligen Serie, verfasst vom NBA 2K Gameplay Director Mike Wang. Er erklärt darin die Technologien, die entwickelt wurden, damit NBA 2K21 auf PS5 und Xbox Series X/S sich wirklich wie ein Next-Gen-Erlebnis anfühlt.

Hier finden Sie die wichtigsten Ausschnitte aus dem NBA 2K21 Courtside Report Nr. 2, einen Link zum vollständigen Report gibt es am Ende des Artikels.

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Bildquelle: 2K

Next-Gen-Bewegung

Die Bewegungen sind das Fundament eines soliden Basketballspiels. Wenn dieses Fundament nicht stabil genug steht, fallen viele andere Aspekte des Spiels in sich zusammen. 2K hat viele Ressourcen darauf verwendet, die Bewegung mit und ohne Ball zu verbessern.

Bewegung beim Dribbling: Der Dribbler wurde für Next Gen komplett neu entwickelt, und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Konzept der Signature-Dribblingstile wurde beibehalten, aber alles andere wurde über den Haufen geworfen und von Grund auf neu entwickelt. Das soll auf Next Gen für ein völlig anderes Gefühl sorgen, wenn man den Ball in den Händen hält. Auch beim Schützen des Balls und bei den Bewegungen im Post gab es gewaltige Upgrades.

Es ist jetzt viel einfacher, auf dem Parkett genau an den Punkt zu kommen, an den man will, und zwar genau auf die Weise, auf die man es tun möchte. Es gibt keine unerwarteten Richtungswechsel mehr, und der Spieler guckt nicht mehr in die falsche Richtung. Es gibt keine unpassenden Temposchübe mehr und keine gescheiterten Cuts. "Es funktioniert einfach."

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Bildquelle: 2K

Defense und abseits vom Ball: Alle Nicht-Dribbling-Bewegungen - von der Defense am Ball bis zur Offense und Defense abseits vom Ball - laufen über die Motion Engine ab, die jetzt im dritten Jahr ihrer Entwicklung ist. Hier sind ein paar der wichtigsten Upgrades für das Next-Gen-Feeling:

  • Einzigartige kontextbasierte Motion-Assets für verschiedene Basketballsituationen (Transition Stops, Leak Out, Guard Break, Anchor, Space Perimeter) verleihen den Spielern auf dem Court mehr Bewusstsein und hauchen ihnen mehr Leben ein.
  • Verbesserte Pfade, Cuts und Stops sorgen dafür, dass Verteidiger sich geerdeter anfühlen, und korrigieren einen Großteil der rutschenden Bewegungen aus der früheren Generation.
  • Allgemeine Verbesserung an Stabilität und Reaktivität der Bewegungen. Mit anderen Worten, die Spieler zucken und ruckeln nicht mehr, sondern befolgen jetzt ganz präzise genau das, was ihr an den Sticks macht.
  • Die Logik zum Erkennen der Spielergröße wurde verbessert, die Differenzierung wurde stärker betont. Big Men bewegen sich wie Big Men, und Guards bewegen sich wie Guards. Das enthält auch jede Menge neuer Animationsinhalte, um Signature-Bewegungsstile zu unterstützen.
  • Durch Antippen des linken Sticks könnt ihr schnelle Schritte ausführen, was immens hilfreich ist, wenn man seine Verteidigungsstellung ein klein wenig anpassen will.

Aufsetzen der Füße: Rutschende Bewegungen sind beim Basketball nicht gut. Bisher musste man aber wegen der technischen Einschränkungen bisher damit leben. 2K21 hat auf Next Gen in diesem Bereich einen großen Sprung nach vorne gemacht. Die Technologie zum Aufsetzen der Füße wurde komplett neu entwickelt. Das führt zu einer der auffälligsten visuellen Verbesserungen zwischen Current Gen und Next Gen. Wenn die Spieler Mikro-Anpassungen vornehmen müssen, können sie dazu jetzt winzig kleine Schritte machen, anstatt mit den Füßen zu rutschen.

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Bildquelle: 2K

Bodyups: Das ist bei 2K die interne Bezeichnung für alle Interaktionen zwischen dem ballführenden Spieler und dem Verteidiger. Das Ziel bei den Bodyups war es, die Verbesserungen hervorzuheben, die man bei den Dribbling- und Verteidigungsbewegungen erreichen konnte. Das bedeutet weniger Interaktionen aus der Dose und mehr Respekt für die Benutzereingaben. Wenn man versucht, mit dem Kopf voran, direkt in einen Verteidiger hineinzuziehen, dann beißt man sich fest, begeht ein Offensivfoul oder wird gezwungen, den Ball aufzunehmen. Wenn ballführende Spieler seitlich am Verteidiger vorbeiziehen wollen, der Verteidiger die Bewegung aber gut spiegelt, dann entsteht jetzt ein realistischerer "Ride", bei dem keiner der beiden Spieler das Gefühl hat, er würde festhängen. Und am anderen Ende des Spektrums werden Verteidiger mit langsamen Beinen (oder langsamer Reaktion) bestraft, indem der Angreifer schnell an ihnen vorbeizieht. Und wenn die Verteidiger dann noch zu spät versuchen, den Kontakt zu forcieren, dann bekommen sie das Blocking Foul gepfiffen. Starke Ballhandler können aus einem Ride heraus auch einen harten Stopp hinlegen und den Verteidiger effektiver "crabben". Beim Versuch, in die Zone vorzustoßen, zählt also nicht immer nur die Geschwindigkeit. Die Logik, die entscheidet, welche Auflösung stattfindet, ist jetzt sehr viel robuster und berücksichtigt jedes noch so kleine Detail. Das Endergebnis ist ein besseres 1-gegen-1-Spiel, das die echte NBA sehr viel präziser abbildet.

Kontakt abseits vom Ball: Die Grundsätze der Bodyups wurde auch auf die Bewegungen abseit vom Ball übertragen. Das System für Kontakt abseits vom Ball wurde komplett überarbeitet. Es enthält jetzt alles von "Durchlassen" (beiläufiger Kontakt) bis zu harten Kollisionen. Abseits vom Ball hat man große Bewegungsfreiheit, es gibt aber im richtigen Moment auch realistischen Kontakt, ganz ohne Haken und Rutschen.

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Impact Engine

Eine der größten Herausforderungen beim Ausbalancieren von Offense und Defense ist der Kontakt in der Zone. Bei Next Gen wurde großer Wert darauf gelegt, die Benutzereingaben zu respektieren und die Verteidiger nicht einfach im Sinne des Balancings automatisch an eine Position zu warpen. Dafür ist es aber entscheidend, dass Kontakte zuverlässig entstehen, insbesondere bei der Verteidigung unter dem Korb, damit es in der Zone nicht zu "Verstopfungen" kommt. In NBA 2K21 für Next Gen wurde ein neues System für Kontaktwürfe in der Luft eingebaut, das intern den Namen Impact Engine trägt. Das Ziel bei dieser Engine war es, die Automatik, die in früheren Spielen verwendet wurde, komplett zu eliminieren, und Kollisionen spontan und flexibel aufzulösen, wenn Spieler einander in der Luft berühren. Mit der Impact Engine ist es nun möglich für zuverlässige Kontakte in der Luft zu sorgen.

Auch beim Kontakt auf dem Boden gab es umfangreiche Updates, insbesondere beim Thema Offensivfouls. Wenn man schnell genug eine gute Verteidigungsposition vor dem Angreifer einnimmt, zieht man jetzt viel häufiger erfolgreich ein Offensivfoul. Wenn man dagegen zu spät ist, bekommt man das Verteidigerfoul gepfiffen. Außerdem werden "Crash"-Layups eingeführt, für Situationen, in denen der Werfer in die Defense kracht, aber weder ein Offensiv- noch ein Defensivfoul gerechtfertigt sind. Diese Animationen sollen dem Spieler klarmachen, dass er es zu sehr forciert - wodurch er hoffentlich lernt, beim nächsten Zug zum Korb mehr Respekt vor den Verteidigern in der Zone zu haben. Wenn man an der Defense nicht vorbeigehen kann, ist es manchmal besser, einen Floater oder Pull-Up-Jumper zu werfen.

PS5-Trigger-Effekt

Die adaptiven Trigger der Playstation 5 spiegeln die Energie bzw. Erschöpfung der Spieler wieder. Wenn man sich auf dem Court bewegt, spürt man am Sprint-Trigger immer mehr und mehr Widerstand, je mehr die Energie des Spielers sich leert. Auch beim Post Game findet der adaptiven Widerstand Verwendung. Starke Post-Spieler spüren sehr wenig Widerstand auf L2, wenn sie gegen schwächere Gegenspieler einen Backdown ausführen. Wenn die Rollen vertauscht sind, muss man L2 dafür stärker ziehen.

Das haptische Feedback der neuen Konsole von Sony wird genutzt um verschiedene Kollisionssysteme interessanter zu gestalten. Boxouts, Bodyups, Kollisionen abseits vom Ball, Deny, Rides ... im Grunde jede Situation, bei der es zu viel Kontakt zwischen Spielern kommt, lässt den Controller mit unterschiedlicher Intensität vibrieren, abhängig von der Kraft der beteiligten Spieler und der Heftigkeit des Kontakts.

Nächste Woche gibt es den letzten Teil des Next Gen Courtside Reports mit Details über Spielerbuilds, Plaketten, Entfesselt und KI-Verbesserungen!

Den aktuellen Report in voller Länge könnt ihr nochmal bei 2K nachlesen.

(it)

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