Hürriyet

Natururlaub: Zehn versteckte Perlen der Türkei

5.9.2020 16:34 Uhr

Weg vom überfüllten Stadtleben? Die Türkei hat neben ihren geschäftigen Großstädten wie Istanbul und Ankara auch Gebiete, an denen nur Stille und Ruhe herrscht.

Falls ein Wochenendtrip geplant ist, sind hier zehn perfekte Hiding Spots.

GÖKPINAR SEE

Klares Wasser des Sees (Bild: Hürriyet)

Der türkisfarbene Gökpinar-See liegt etwa 147 Kilometer vom Stadtzentrum von Sivas und rund 10 Kilometer vom Stadtzentrum Gürün entfernt. Es ähnelt mit seiner wunderschönen Unterwasserflora und -fauna einem natürlichen Aquarium, das eine Tiefe von 15 Metern erreicht. Der See wird hierbei vor allem von Unterwassersportlern bevorzugt

Wer lieber an Land und über Wasser bleibt, kann natürlich auch Spaziergänge oder Bootstouren unternehmen.

BORABAY SEE

Ein kleines Haus am Borabay See (Bild: Hürriyet)

Der gleichnamige See befindet sich in der Stadt Borabay, 63 Kilometer von Amasya entfernt. Der See ist durch einen Erdrutsch entstanden und wird von den Einheimischen auch als „Spiegel-See“ (aynali göl) bezeichnet. Rund um den Borabay-See können Besucher, die mehrere Tage in der Natur verbringen wollen, in den Bungalows der Region übernachten.

ILICA WASSERFALL

Idyllische Atmosphäre am Ilica-Wasserfall (Bild: Hürriyet)

Der Ilica-Wasserfall befindet sich in Kastamonu Pinarbasi - innerhalb der Grenzen des Dorfes Ilica und stürzt aus einer Höhe von 15 Metern. Das Wasser mündet hier in einem „natürlichen Pool“, der dem Wasserfall mit seiner grünen Umgebung ein exotisches Aussehen verleiht.

ALTINKÖY FREILUFT-MUSEUM

Enten und Gänse laufen frei im Altinköy-Museum rum (Bild: Hürriyet)

Das Altinköy Freiluft-Museum bietet seinen Besuchern ein unvergessliches Erlebnis, in dem es ihnen Einblicke in anatolische Dörfer aus den 1930er, 40er und 50er Jahren gewährt.

Es hat eine fabelhafte Atmosphäre mit Moschee, Schule, Lebensmittelgeschäften, Dorfhäusern, Wind- und Wassermühlen, Hängebrücke und Dorfkaffees. Zudem leben in dem Museum viele Farmtiere wie Schafe, Kühe, Pferde und Esel.

BILGELIK Tal

Atemberaubende Aussicht der Schlucht (Bild: Hürriyet)

Das Bilgelik-Tal ist eine Naturwunderschlucht, die Menschen in der Region auch als "Tazi Kanyon" bezeichnen. Es hat sich in der letzten Zeit zu einem beliebten Zentrum für Trekkinggruppen entwickelt. Der herrliche Blick auf den Canyon, der im oberen Teil der Region liegt, versetzt Besucher ins Staunen. Die Region eignet sich großartig für Aktivitäten wie Rafting, Trekking und Klettern.

KAPIKIRI

Gemütliche und stille Umgebung des Kapikiri-Dorfes (Bild: Hürriyet)

Kapikiri ist ein kleines Dorf am Rande des Bafa-Sees und ist rund eine Stunde von Milas entfernt. Dieser Ort ist vor allem interessant für Geschichtsliebhaber und Archäologen, da sich hier historische Überreste aus den hellenistischen und byzantinischen Zeiten finden.

Zudem rasten hier etwa 20.000 Vogelarten, die vor allem Naturfotografen anlocken – am besten, ohne die Tiere in ihrem Umfeld zu stören. Zudem kann man hier mit kleinen Booten auf dem See fahren.

BÜGRÜM BRÜCKE

Die Schönheit einer alten Brücke (Bild: Hürriyet)

Die Bügrüm-Brücke aus der Zeit des Römischen Reiches befindet sich in Antalya. Diese Brücke, die die römische, byzantinische, seldschukische und osmanische Zeit erlebt hat, steht noch immer mit all ihrer Pracht und Natürlichkeit. Sie ist am besten über den Köprülü Kanyon Nationalpark zu erreichen.

AKGÖL

Der himmlische Akgöl-See (Bild: Hürriyet)

Akgöl liegt auf einer Höhe von etwa 1200 Metern und ist ein tiefblau-glitzernder See in der grünen Walddecke südlich von Sinops Stadtteil Ayancik (Berg Cangal). Um den See gibt es einen großartigen Picknick- und Campingplatz, der sich ideal für ruhige Stunden anbietet.

Das von einem dichten Waldmeer umgebene Gebiet ist sehr reich an Pflanzen- und Tierarten.

GÖLYANI PLATEAU

Trotz des düsteren Wetters erstrahlt das Plateau hier im satten Grün (Bild: Hürriyet)

Das Gölyani-Plateau, 51 Kilometer vom Stadtzentrum von Yagdere in Giresun entfernt, ist ein faszinierendes Naturgebiet mit authentischen Häusern, einem Waldgebiet aus Fichten und einem kleinen See.

Auf Gölyani wurde in den letzten Jahren ein striktes Bauverbot verhängt, und die Region zum Schutzgebiet erklärt. So wollen Behörden sicherstellen, dass die natürliche Schönheit des Plateaus auch für künftige Generationen bewahrt wird.

CLANDRAS BRÜCKE

Ausblick auf die Clandras-Brücke (Bild: Hürriyet)

Die historische Clandras-Brücke, die während der Phrygierzeit im Karahalli-Distrikt der Provinz Usak erbaut wurde, stützt sich an beiden Seiten auf Bergfelsen. Die Brücke wird in offiziellen Schriften als „Cilandiras“ bezeichnet. Das Wasser, das aus einem Kraftwerk fließt, vermittelt hier das Bild eines Wasserfalls.

(gi)

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