dpa

Närrische CDU-Chefin: Annegret Kramp-Karrenbauer als "Putzfrau Gretel"

17.2.2019 22:38 Uhr

Die neue CDU-Chefin war wieder einmal als "Putzfrau Gretel" im Karneval unterwegs. Hier darf sie auch mal unverblümt sagen, was sie denkt. Mit Erfolg.

Die Regierung in Berlin habe im vergangenen Jahr immer nur geredet und nichts geschafft: "Viel geschwätzt und nichts beschlossen", sagte sie mit Kittelschürze und Kehrbesen bei der Narrenschau des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine in St. Ingbert. Dabei würde die Regierung ja gerne arbeiten: "Aber die dürfen nicht, weil die Deutsche Umwelthilfe hat das verboten. Die haben gesagt, wenn Ihr jetzt anfangt zu schaffen in der Regierung, dann wirbelt das zu viel Staub auf."

"Habe schon ein bisschen Heimweh"

Mit ihrem neuen Amt als CDU-Chefin hat AKK auch als Putzfrau ihren närrischen Arbeitsort geändert. Sie habe sich jetzt zur "Putzfrau vom Konrad-Adenauer-Haus" hochgearbeitet. "Nee, nee, nee. Hat sich nicht viel geändert", sagte sie vor rund 1100 Narren. «So ein Schlamassel. Ich weiß gar nicht, wie ich da reingerutscht bin. Ich kann euch sagen: Ich habe schon ein bisschen Heimweh." Berlin sei "komisch: Allein wie die schwätzen, die können kein Saarländisch."

Seit 2009 tritt Kramp-Karrenbauer als bekennender Karnevalsfan vor den Saar-Narren als Putzfrau auf, plaudert aus dem Nähkästchen und verteilt Spitzen. In diesem Jahr stand ihr Auftritt besonders im Fokus: Im Dezember war sie als Nachfolgerin von Angela Merkel zur CDU-Chefin gewählt worden. Zuvor zog sie aber immer als "Putzfrau vom Landtag" vom Leder, war sie doch bis Februar 2018 noch Ministerpräsidentin des Saarlandes.

(be/dpa)

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