dpa

Nachwuchs bei den seltenen Roten Pandas

30.6.2019 13:03 Uhr

Zum ersten Mal gab es im Bergzoo Halle seltenen Nachwuchs: Die Rote Panda-Dame Cherry brachte Mitte Juni ein gesundes Junges zur Welt. Rote Pandas sind vom Aussterben bedroht, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Noch ist der Mini-Panda sicher bei Mama in der Wurfkiste, wo er auch noch einige Wochen bleiben wird, bevor er zum ersten Mal auf Erkundungstour gehen darf.

Neugierige Zoobesucher müssen sich noch gedulden: Rote Pandas werden blind geboren und verbringen die ersten Monate in der Wurfhöhle. Nach Angaben des Zoos entwickelt sich der bislang namenlose Nachwuchs prächtig. Mutter Cherry (5) kümmere sich rührend. Sie kam gemeinsam mit Vater Pang (4) im Jahr 2016 in den Bergzoo.

Rote Pandas, auch Kleine Pandas genannt, ernähren sich wie ihre berühmten schwarz-weißen Namensvetter am liebsten von Bambus. Eigentlich leben sie in China, Nepal oder Indien. In freier Wildbahn sind sie vom Aussterben bedroht, auch weil sie illegal gejagt werden. Laut Bergzoo werden weniger als 50 Jungtiere pro Jahr in europäischen Zoos geboren.

(be/dpa)

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