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Nachhaltiges Smartphone: Die wichtigsten Tipps zum Kauf

14.7.2020 12:25 Uhr

Jahr für Jahr werden viele dutzend neue Handymodelle auf den Markt gebracht. Jeder Hersteller möchte natürlich, dass Kunden gerne und häufig bei dieser Neuware zugreifen. Allerdings sind diese Zyklen, bei denen im Jahrestakt ein neues Modell veröffentlicht wird, alles andere als nachhaltig. Denn der regelmäßige Kaufanreiz des Neuen sorgt dafür, dass Handys, die eigentlich noch tadellos funktionieren, ausgemustert werden oder sogar im Müll landen. Für die Verbraucher stellt sich daher die Frage: Geht es nicht auch anders?

Oft steckt hinter dem Wunsch nach einem neuen Gerät nicht nur gute Werbung, das vorzeitige Ende betrifft zudem viele Geräte, die durch ihre Hard- und Software nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind. Sie wurden gezielt so konzipiert, dass sie nicht lange genutzt werden – weil es beispielsweise kein neues Update mehr für die Software gibt oder ein Teil der Hardware kaputt geht, der sich nicht oder nur teuer reparieren lässt, sodass die Kunden ein neues Gerät bevorzugen.

Dieses Vorgehen wird als geplante Obsoleszenz bezeichnet und betrifft längst nicht nur Smartphones. Dennoch gibt es Geräte, die zeigen, dass es auch anders geht. Geräte, in denen durchaus vier, fünf oder noch mehr Lebensjahre stecken – ohne Nachteile für den Nutzer. Für Verbraucher sollte die Nachhaltigkeit daher ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellen, wenn es um den Kauf eines neuen Handys geht.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit gewinnt als Thema derzeit in vielen Lebensbereichen an Bedeutung. Gerade in der modernen Konsumgesellschaft haben sich in der vergangenen Zeit zahlreiche Gewohnheiten etabliert, welche die Umwelt und das Klima zunehmend belasten.

Entsorgung von Elektroschrott oft problematisch

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Dazu gehören auch die Müllberge, welche durch die Wegwerfmentalität entstehen, beispielsweise durch das Smartphone. Denn gerade in solchen elektronischen Geräten sind zahlreiche Rohstoffe enthalten, die noch wiederverwendet werden können. Dabei handelt es sich vor allem um Tantal, Kobalt, seltene Erden und Gold.

Zwar ist ihr Anteil pro Gerät minimal, in der Summe ergeben sich aber doch nennenswerte Mengen. So enthalten alle, pro Jahr verkauften, neuen Smartphones in Deutschland schätzungsweise 700 Kilogramm Gold. Das eigene Handy oder andere Elektrogeräte einfach im Restmüll zu entsorgen, ist daher ein großer Fehler.

Umgang mit Restdaten auf dem Gerät

Doch es geht nicht nur darum, das Handy richtig zu entsorgen, sondern auch um den Zeitpunkt. Denn funktionstüchtige Geräte sollten niemals einfach im Müll landen. Allerdings haben gebrauchte und technisch veraltete Smartphones kaum noch einen Wert. Ein Verkauf gestaltet sich dementsprechend schwierig, denn die meisten Verbraucher möchten ein neues Modell haben.

Darüber hinaus befürchten viele Menschen, dass sich auf ihrem Mobilgerät noch sensible Daten befinden, die mit entsprechender Ausrüstung ausgelesen werden könnten, und sehen daher von einem Verkauf ab. Sie möchten also verhindern, dass ihr altes Handy in die Hände Dritter fällt. In der Konsequenz bleibt das alte Gerät ungenutzt, sozusagen als "Ersatz", bis es eben doch eines Tages entsorgt wird.

Enormer Ressourcenverbrauch

Doch die Entsorgung der Altgeräte ist längst nicht das einzige Problem an der Sache. Stattdessen bedeutet auch die Produktion neuer Smartphones eine große Belastung für das Ökosystem und ist somit nicht als nachhaltig zu bewerten. Nicht nur, dass dafür die wertvollen und seltenen Rohstoffe aufgebraucht werden.

Eine Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass die Umweltbilanz von Smartphones besonders problematisch ist. Demnach könnten Smartphones sowie die zugehörigen Kommunikationssysteme und Datenzentren bis zum Jahr 2040 eine große Gefahr für die Umwelt und das Klima darstellen. Die Produktion trägt daran einen großen Anteil, denn sie verursacht die Emission von zahlreichen Schadstoffen in großen Mengen und könnte bis dahin für 14 Prozent aller Emissionen verantwortlich sein. Das entspricht etwa der Hälfte aller Emissionen, die durch den weltweiten Verkehr verursacht werden – um die Zahlen in ein erschreckendes Verhältnis zu setzen.

Konsumverhalten muss nachhaltiger werden

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Der einfachste Weg, um diese Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren und dadurch die Umwelt sowie das Klima zu schützen, besteht also darin, den Konsum nachhaltiger zu gestalten. Der einfachste Weg wäre bereits, immer erst dann ein neues Smartphone zu kaufen, wenn das alte Gerät nicht mehr funktionstüchtig ist und auch nicht repariert werden kann.

Sogar in solchen Fällen wäre es eigentlich nicht notwendig, ein neues Handy zu kaufen, denn aus den genannten Gründen ist das Angebot an funktionstüchtiger sowie vergleichsweise neuer Second-Hand-Ware groß. Wichtig wäre also, dass ein Umdenken bei den Verbrauchern stattfindet.

Wirtschaftswachstum vs. Nachhaltigkeit

Allerdings wäre dieses natürlich nicht im Interesse der Hersteller. Denn diese leben davon, ihren Kunden in regelmäßigen Abständen neue Geräte zu verkaufen. Wirtschaftlich betrachtet, ist das aktuelle Konsumverhalten daher gewünscht und wird durch Werbung und Marketingmaßnahmen bewusst gefördert. Eine Problematik, die auch in vielen anderen Branchen besteht.

Aus diesen und weiteren Gründen hat sich eine sogenannte Wegwerf- beziehungsweise Konsumgesellschaft entwickelt. Der Wert eines einzelnen Produkts wird nicht mehr geschätzt und Reparaturen gelten als zu aufwändig oder teuer, zumal neuere und bessere Waren jederzeit zur Verfügung stehen; zum vergleichsweise kleinen Preis.

Der beste Weg, um dem Problem entgegenzuwirken, wäre ein Umdenken in der Gesellschaft. Tatsächlich lassen sich solche Tendenzen langsam aber sicher beobachten. Dennoch ist es verständlich, dass nicht jeder immer auf Second-Hand-Produkte setzen möchte. Schließlich bringen diese auch gewisse Risiken mit sich.

Eine Alternative wäre dann, zwar ein neues Smartphone zu kaufen, wenn das vorherige Gerät nicht mehr funktioniert – allerdings eine nachhaltige Variante. Denn auch die Hersteller haben diesen Trend mittlerweile erkannt und legen bei der Produktion sowie Konzeption mehr Wert auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit im Allgemeinen. Was genau bedeutet das?

Die zentralen Kriterien der Nachhaltigkeit

Wenn es um die Nachhaltigkeit bei Smartphones geht, spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Einerseits geht es darum, welche Modelle die Hersteller offerieren. Bereits in der Entwicklung eines neuen Geräts muss berücksichtigt werden, inwiefern dieses nachhaltig sein wird.

Zwar scheint das auf den ersten Blick wirtschaftliche Nachteile mit sich zu bringen. Denn je häufiger ein Kunde kauft, desto mehr Gewinn macht das Unternehmen. Das ist aber zu kurz gedacht. Schließlich schüren Geräte, die schnell kaputt gehen, eine Unzufriedenheit bei den Kunden und damit steigt das Risiko, dass diese zur Konkurrenz wechseln.

Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Schließlich sind Verbraucher durchaus bereit, für Geräte, die nachhaltig(er) sind, auch tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Sie kaufen also zwar seltener, mit der richtigen Marketingstrategie geben sie aber genauso viel Geld aus. Zugleich fördert sie ein positives Image. Dieses wiederum lockt mehr Kunden an. Nachhaltigkeit kann für Unternehmen also eine Aufwärtsspirale bedeuten, wenn sie richtig umgesetzt wird. Auf welche Kriterien kommt es also für die Hersteller sowie Verbraucher an, wenn es um nachhaltige Smartphones geht?

1. Die Klasse des Handys und Investitionen in die Zukunft

Auch bei Smartphones gibt es große "Klassenunterschiede", ähnlich wie bei einem Auto. Dementsprechend muss die Klasse das Handys beim Kauf berücksichtigt werden. Diese bestimmt in erster Linie über das beinhaltete Zubehör sowie die Qualität der Materialien. Gerade Letzteres führt im Allgemeinen zu einer längeren Lebensdauer, wobei sich die Verbraucher darauf nicht blindlings verlassen sollten.

Wird ein Neugerät angeschafft, sollte darauf geachtet werden, dass es die die neuesten Funktionen bieten, verbunden mit der Option auf notwendige Updates, wenn sich die Software weiterentwickelt. So wird sichergestellt, dass die Kunden nicht nach kurzer Zeit technologisch "abgehängt" werden und somit ein neues Handy wollen oder brauchen.

Je nachdem, wo also ein Gerät innerhalb der Herstellerpalette angesiedelt ist, steht und fällt damit häufig auch seine Zukunftstauglichkeit, weil Technologien mitgeliefert werden – oder eben nicht. Ein Beispiel hierfür ist die Ausrüstung mit dem Funkstandard NFC. Diese Technologie ist die Voraussetzung um verschiedene kontaktlose Bezahlmöglichkeiten nutzen zu können. Durch die Corona-Pandemie erlebt das mobile Bezahlen einen regelrechten Aufschwung – eine Funktion also, die jedes moderne Handy bieten sollte.

Ein weiteres Beispiel ist der Messenger WhatsApp: Für 98 Prozent der Jugendlichen ist es nämlich essentiell, dass ihr Smartphone diese Funktion unterstützt. Damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Es gilt daher, eine Kaufentscheidung stets mit entsprechender Weitsicht zu treffen.

2. Der Hersteller, weit mehr als eine Statusfrage

Wie erwähnt, sind teure Hersteller trotzdem nicht immer die bessere Wahl, wenn es um den Kauf eines nachhaltigen Smartphones geht. Stattdessen gibt es Unternehmen, die sich mehr dem Klima- sowie Umweltschutz widmen und andere, die auf das Thema bislang keinen allzu großen Wert legen.

Informationen sind daher das A und O für Verbraucher, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Sich allein am Status oder Image einer Marke zu orientieren, ist hingegen irreführend und heißt oft nicht nur weniger Nachhaltigkeit, sondern auch Mehrkosten. Für Verbraucher bedeutet das, grundlegend zu recherchieren und sich Informationen einzuholen, die tiefer gehen als reine Imagekampagnen.

Im Internet lassen sich diesbezüglich viele Hinweise finden, wenn es um Begriffe wie "fair", "nachhaltig" oder "Fair-Trade" im Zusammenhang mit Smartphones geht. Unabhängige Verbraucherportale sind somit eine gute Anlaufstelle, ebenso wie Foren oder Social-Media-Kanäle, wo sich Verbraucher untereinander austauschen.

Auch hier gilt es zwar, nicht alles zu glauben, was geschrieben wird. Dennoch finden sich oft wichtige Informationen, die dabei helfen, die bestmögliche Kaufentscheidung zu treffen, wenn es um das Thema der Nachhaltigkeit geht – auch, wenn das Handy schlussendlich von einer unbekannten Marke und somit kein klassisches Statussymbol sein sollte.

3. Stichwort garantierte Updates

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Im Zuge dieser Recherche sollten die Verbraucher außerdem prüfen, welche garantierten Updates sie für ihr Smartphone erhalten. Denn ein häufiger Grund, weshalb diese zu früh "ausgemustert" werden, ist eine veraltete Software.

Die Gründe, warum ein Gerät nicht mehr aktualisiert wird, sind unterschiedlich. Manchmal hat sich die Technologie so weiterentwickelt, dass ein altes Smartphone mit dem neuen Update schlichtweg nicht mehr kompatibel ist. In anderen Fällen steckt dahinter ein unternehmerisches Kalkül – denn auch die Hersteller wissen, dass sie mehr Handys verkaufen, wenn sie alte Geräte nicht mehr "up-to-date" bringen.

Wer also ein nachhaltiges Smartphone wünscht, sollte ein Modell mit möglichst vielen garantierten Updates wählen. Auch hierbei gibt es große Unterschiede zwischen den Unternehmen sowie Produkten. Je nachhaltiger eine Marke agiert, desto mehr der garantierten Updates bietet sie in der Regel auch.

4. Ein Blick auf die Reparaturmöglichkeiten

Reparieren statt wegwerfen, dieses Motto wird im Sinne der Nachhaltigkeit immer häufiger propagiert. Gerade bei Smartphones ist das für die User aber oftmals schwierig, denn hier können sie ohne entsprechendes Werkzeug und Knowhow kaum selbst Hand anlegen. Also bleibt bei einem Defekt nur noch die Wahl zwischen dem Entsorgen oder einem Spezialisten – und Letzterer kostet bekanntlich Geld.

Es ist daher sinnvoll, vor dem Smartphone-Kauf zu prüfen, ob es einen solchen Reparaturspezialisten in der Nähe gibt und zu welchen Preisen er arbeitet. Denn da die Handys neu zu immer günstigeren Preisen erhältlich sind, ist es verständlich, dass die meisten Personen keine dreistelligen Beträge für eine Reparatur ausgeben möchten. Durch etwas Recherche vorab, findet sich aber gewiss ein bezahlbarer Experte in der Nähe und dieser kann bei der richtigen Auswahl eines nachhaltigen Gerätes helfen; zumindest hinsichtlich einer eventuellen Reparatur.

5. Custom-ROMs als Alternative, wenn der offizielle Support endet

Rund zwei Jahre dauert häufig der offizielle Support für ein Smartphone an – je nach Hersteller und Modell. In dieser Zeit gibt es kostenlose (Sicherheits‑)Updates und Hilfe im Schadensfall. Doch nach Ablauf der Garantie, spätestens aber nach Ablauf des offiziellen Supports, werden die Käufer oftmals alleine gelassen, wenn es um die Sicherheit auf dem Handy oder andere Probleme geht.

In solchen Fällen kann eine Firmware von Drittanbietern die beste Lösung darstellen. Sie wird auch als "Custom-ROM" oder "Aftermarket Firmware" bezeichnet. Sie dienen nicht nur als Ersatz für das herkömmliche Betriebssystem wie Android, sondern können sogar zusätzliche Funktionen liefern oder Optimierungen an der Software bieten.

Meistens sind diese "Custom-Roms" sogar kostenlos erhältlich. Lediglich die Investition in einen Experten, um diese zu installieren, ist in einigen Fällen notwendig – am Ende aber deutlich günstiger als der Neukauf eines Handys.

Auch diesbezüglich ist es daher sinnvoll, sich schon vorab zu informieren, ob eine entsprechende Firmware für das jeweilige Modell erhältlich ist. Es ist sicherlich etwas Zeit nötig, um sich in die Thematik einzufinden, doch dann können "Custom-ROMs" die Nutzer unabhängig von den Updates der Hersteller machen und damit mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dem Smartphone ermöglichen.

6. Anschlüsse: Besser Standard als Exklusivität

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Ladekabel, USB Typ C, Lightning, Micro-USB – in jedem modernen Handy sind zahlreiche Anschlüsse verbaut. Jedoch hat dabei jede Marke, manchmal sogar jedes Modell, seine individuellen Größen und Bauarten. Zwar hat die EU bereits in vielen Bereichen eine Standardisierung angestoßen, beispielsweise beim Ladekabel oder dem Micro-USB-Anschluss, noch sind diese aber nicht in allen Geräten zu finden.

Um das Smartphone möglichst lange in Zukunft nutzen zu können und trotzdem seine Kompatibilität sicherzustellen, empfiehlt sich daher ein Modell mit Standardanschlüssen. Das spart zugleich Geld bei Neuanschaffungen, beispielsweise des Ladekabels, wenn nicht zwingend das (oft teure) Original des Herstellers gewählt werden muss.

7. Robustheit - Garant für ein langes Leben?

Zuletzt sollte das Handy natürlich robust sowie aus stabilen und hochwertigen Materialien gefertigt sein. Im Optimalfall ist es wasserunempfindlich und hält den einen oder anderen Sturz problemlos aus. Dadurch sinkt das Risiko, dass dieses (zu) früh entsorgt werden muss, weil es durch äußere Einflüsse beschädigt ist.

Auf userseitiges Wohlverhalten kommt es an

Natürlich gilt es aber auch, einen Sturz des Smartphones oder dessen Kontakt mit Wasser zu vermeiden – um bei dem letzten Beispiel zu bleiben. Diese ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wie Verbraucher die Lebenszeit ihres Handys verlängern können. Stattdessen sind noch viele weitere Maßnahmen möglich:

  • Laden und entladen: Ein schwächelnder Akku ist ein häufiger Grund, um ein Smartphone frühzeitig auszusortieren. Einerseits gilt es daher, Marken und Modelle zu wählen, die für einen langlebigen Akku bekannt sind. Andererseits entscheidet das richtige Laden und Entladen zu großen Teilen darüber, wie lange der Akku seine Leistung zufriedenstellend erbringt.
    Hierbei ist es ratsam, den Akkustand stets zwischen 30 und 80 Prozent zu halten. Denn eine zu niedriger, aber auch zu hoher Stand bedeutet für den Akku eine größere Belastung, was langfristig dessen Lebensdauer verkürzt.
  • Datenmüll beseitigen: Eine weitere kritische Stelle ist der Speicherplatz. Mit der Zeit füllt sich das Handy mit Daten und die Leistungsfähigkeit nimmt ab oder gewisse Funktionen stehen nicht mehr zur Verfügung. Wichtig ist es daher, den Speicher in regelmäßigen Abständen aufzuräumen, sprich unbenötigte Daten zu löschen oder extern zu speichern, wie in einer Cloud.
    Hin und wieder kann auch ein Werksreset sinnvoll sein um das Gerät vollständig von "Altlasten" zu befreien. Eine weitere Maßnahme ist es, die individuellen Einstellungen so zu verändern, dass viele unnötige Daten gar nicht erst automatisch gespeichert werden – zum Beispiel alle Bilder aus sämtlichen WhatsApp-Gruppen.

Fazit

Ein Großteil aller Verbraucher nutzt längst nicht die technisch mögliche Lebensdauer der Geräte, häufig nicht einmal die wirtschaftlich sinnvolle Lebensdauer. Das stellt nicht nur eine Belastung fürs eigene Portemonnaie dar, vielmehr ergeben sich daraus Probleme für die Umwelt.

Selbst, wenn Handys hundertprozentig recycelt würden, was aber praktisch nie passiert, ist dennoch das beste Gerät jenes, was gar nicht erst neu hergestellt werden muss – zumindest für die Umwelt. Am besten ist es somit, wenn ein altes Smartphone so lange wie möglich genutzt werden kann.

(Hürriyet.de)

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