imago/Xinhua

Nach Tropensturm: Staatstrauer in Simbabwe

22.3.2019 12:48 Uhr

Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat nach dem verheerenden Tropensturm Idai zwei Tage der Trauer ausgerufen. Man erwarte von allen Bürgern, dass sie der Toten gedenken, teilte Mnangagwa am Donnerstag im Fernsehen mit.

Die Trauertage seien für Samstag und Sonntag vorgesehen. Bislang wurden mehr als 145 Leichen in dem schwer betroffenen Bezirk Chimanimani im Simbabwe nahe der Grenze zu Mosambik geborgen, sagte ein Sprecher der Streitkräfte, Exavier Chibasa. Die Opferzahl werde aber höchstwahrscheinlich mehrere hundert betragen, sagte Mnangagwa.

Der Zyklon Idai mit der Stärke vier von fünf war vor einer Woche vom Indischen Ozean in der Nähe der Hafenstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen. Der Wirbelsturm hat ein Bild der Verwüstung angerichtet. In Mosambik, Simbabwe und Malawi sind Helfern zufolge Hunderttausende Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

(an/dpa)