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Nach tödlichem Angriff auf Kleinkind: Hundebesitzerin zu Haftstrafe verurteilt

25.3.2019 16:44 Uhr

Wegen fahrlässiger Tötung wurde eine Hundebesitzerin zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt. Der Grund: Im September 2018 hatte ihr Rottweiler in Wien einen erst 17 Monate alten Jungen angegriffen, der daraufhin seinen Verletzungen erlag.

Ein Jahr davon setzte das Landgericht Wien in seinem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom Montag zur Bewährung aus. Außerdem erhielten die Eltern und Großeltern des Opfers 65.000 Euro Trauerschmerzensgeld zugesprochen.

Hundehalterin mit 1,4 Promille im Blut

Der Hund hatte im September 2018 den 17 Monate alten Jungen, der in Begleitung seiner Großeltern unterwegs war, auf offener Straße attackiert. Das angeleinte Tier hatte sich losgerissen. Die 49-jährige Hundehalterin hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut. Das Kind erlitt schwerste Kopf- und Schädelverletzungen und starb zweieinhalb Wochen später in einem Krankenhaus.

Der Hundebesitzerin wurde der Rottweiler abgenommen, er wurde in einem Tierquartier unter Quarantäne gestellt. Nachdem er auf einen Tierpfleger losgegangen war, wurde er eingeschläfert. Der Fall löste in Österreich enormes mediales Interesse und Diskussionen um schärfere Regeln für bestimmte Hunderassen aus.

(sis/dpa)