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Nach Rechtsstreit: Diese Summe muss Fenerbahce Max Kruse zahlen

3.1.2021 12:40 Uhr

Fenerbahce muss Stürmer Max Kruse nach der "friedlichen Lösung" im Rechtsstreit offenbar nicht so viel Geld nachzahlen, wie von einigen Medien kolportiert wurde. War zuletzt von 7,5 Millionen Euro die Rede, sind es laut der türkischen Zeitung "Sabah" nur 4,5 Millionen Euro. Demnach gehen davon 750.000 Euro direkt an die Anwälte von Kruse, die Fenerbahce ebenfalls zahlen muss. Somit kassiert Kruse dem Bericht zufolge nachträglich 3,75 Millionen Euro.

Der frühere Nationalspieler Kruse war im Sommer 2019 als "Königstransfer" von Werder Bremen zu Fenerbahce gewechselt und hatte in 20 Spielen sieben Tore für den 19-maligen türkischen Meister erzielt. Wegen angeblich ausstehender Gehälter hatte der 32-Jährige aber im Juni gekündigt und wechselte danach ablösefrei zum Bundesligisten Union Berlin.

Die "Eisernen" hatten im Sommer erklärt, dass Fenerbahce die für die Erteilung der Spielgenehmigung benötigten Dokumente hinterlegt habe. Die Istanbuler reichten aber trotzdem bei der FIFA eine Schadenersatz-Klage gegen Kruse wegen unrechtmäßiger Kündigung ein.

(bl)

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