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Nach Quarantäne-Beschluss: Buchungen auf die Kanaren stark rückläufig

5.11.2020 20:56 Uhr

Viele Urlauber hatten sich gefreut, als die Kanaren kürzlich wieder von der Liste der Risikogebiete heruntergenommen wurden. Gerade in der Herbst- und Wintersaison sind die Kanarischen Insel wie Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria ein beliebtes Urlaubsziel.

Doch jetzt hat die Lokalregierung beschlossen, dass Urlauber ab dem 14. November über einen höchstens 72 Stunden alten negativen Corona-Test verfügen müssen, um auf die Kanaren zu reisen. Das dämpft die Reiselust anscheinend, denn die Buchungen sind in der Woche vom 26. Oktober bis zum 1. November im Vergleich zur Vorwoche um 19 Prozent gefallen. Im Vorjahresvergleich hinken die Reservierungen für den Urlaub auf den Kanaren um knapp 49 Prozent hinterher, wie aus den Daten von TravelgateX hervorgeht.

Keine Antigen-Tests erlaubt

Insgesamt ist die Nachfrage nach Urlaub in Spanien im Rahmen der steigenden Coronavirus-Zahlen und neuen Maßnahmen in vielen europäischen Ländern zurückgegangen. Einzig und allein Madrid konnte, was Reservierungen angeht, ein kleines Plus von 5,1 Prozent verzeichnen.

Ein Grund für den Reservierungsrückgang könnte sein, dass das kanarische Tourismusministerium zunächst plante, auch die wesentlich schnelleren und günstigeren Antigen-Tests zu akzeptieren. Doch nun hat die spanische Regierung dies mit einem Verweis auf die Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation WHO blockiert. Das bedeutet, Urlauber benötigen ab dem 14. November einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

(be)

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