imago/Sven Simon

Nach Gerichtsurteil: Bayer-Aktie verliert um zehn Prozent

20.3.2019 9:25 Uhr

Die Bayer-Aktie ist nach dem erneuten Glyphosat-Urteil an der Börse in Frankfurt am Main eingebrochen. Das Papier des Konzerns stürzte bei Öffnung der Börse am Mittwochmorgen um mehr als zehn Prozent ab.

Gegen 9.10 Uhr stand es 10,5 Prozent im Minus bei 62,41 Euro pro Aktie.

Zweite juristische Niederlage des Konzerns

Die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco hatte am Dienstag befunden, dass das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup des US-Herstellers Monsanto zur Krebserkrankung eines Klägers beigetragen habe. Monsanto gehört mittlerweile zu Bayer.

Für Monsanto handelt es sich um die zweite juristische Niederlage binnen eines Jahres. In einem anderen Prozess im August hatte eine Jury in San Francisco Monsanto zur Zahlung von Schadenersatz an einen früheren Schulhausmeister verurteilt. Bayer ging gegen das Urteil in Berufung.

(an/dpa/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.