Hürriyet

Nach Erdbeben in Izmir: Erste Bewohner ziehen in die "Containerstadt"

26.11.2020 17:02 Uhr

Die Türkei hat innerhalb von 20 Tagen den Bau einer "Containerstadt" in der westlichen Provinz Izmir abgeschlossen. Die Container wurden für Bürger errichtet, die wegen dem Erdbeben der Stärke 6,6 am 30. Oktober heimatlos wurden oder in erdbebengefährdeten Gebäuden lebten.

Die ersten sechs Familien wären bereits am 22. November in einige der 500 Containerhäuser umgezogen. Nach den Angaben des stellvertretenden Gouverneurs von Izmir, Faik Arican, sollen die Häuser mit der Zeit immer mehr Menschen aufnehmen.

Von der "Zelt-" in die "Containerstadt"

Am 30. Oktober traf ein Erdbeben der Stärke 6,6 die drittgrößte Stadt der Türkei, Izmir, und tötete 114 Menschen. Bis zum 2. November hatten rund 7.600 Menschen in rund 2.000 Zelten in der Stadt Schutz gesucht. Die "Zeltstadt" wurde vorübergehend im Bezirk Bornova aufgebaut, während die "Containerstadt" im Bezirk Bayrakli in der Nähe des Erdbebenzentrums errichtet wurde.

Die Containerhäuser

Auf einem 46.000 Quadratmeter großen Grundstück wurden 521 Containerhäuser aufgestellt. Nach Angaben der Beamten besteht jedes Containerhaus aus einer Küche, einem Flur, einem Schlafraum und einem Badezimmer.

(gi)

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