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Nach Badeverbot: Salda See bekommt Fahrrad-Rundweg

15.10.2020 20:07 Uhr

Ab dem 15. Oktober ist das Betreten und das Baden an einigen Zonen des Salda Sees verboten - einschließlich in der beliebten Region "Weiße Inseln". Stattdessen soll laut den Angaben des Gouverneurs von Burdur, Ali Arslantas, nun rund um den See ein 36 Kilometer langer Radweg gebaut werden.

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Der Salda See in Burdur wird als die "Malediven der Türkei" bezeichnet. Er wurde in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel und ist vor allem für seine weißen Strände sowie für sein türkisfarbenes Seewasser bekannt.

Bade- und Einreiseverbot wegen Verschmutzungen

Bezüglich der Verbote an einigen Zonen des Sees berichtete der Gouverneur: "Wir haben mit dem türkischen Ministerium für Umwelt und Urbanisierung besprochen, was getan werden muss, um den Salda See für künftige Generationen zu schützen. In Übereinstimmung mit einem Bericht, den der Vorstand anhand wissenschaftlicher Studien und Feldstudien erstellt hatte, haben das Ministerium und das Gouverneursamt beschlossen, dass ab dem 15. Oktober 2020 der See nicht mehr betreten werden darf und das Schwimmen dort zudem nicht mehr gestattet ist."

Der Grund für die strengen Verbote: Viele Besucher beschmutzen den See. Es sei vorher beobachtet worden, dass es nicht nur im See, sondern auch außerhalb des Sees zu raschen Verschlechterungen aufgrund der Verschmutzungen kam, die die Besucher verursacht hätten. Um die Region jedoch weiterhin umweltfreundlich attraktiv und nachhaltig zu gestalten, sollen nun ein neuer Radweg sowie drei hölzerne Aussichtsterrassen errichtet werden.

Zudem sollen in einem Bereich, der sieben Kilometer vom See entfernt ist, Skianlagen und Campingplätze eingerichtet werden.

(gi)

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