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Nach Ausschreitungen: Final-Rückspiel der Copa Libertadores verschoben

25.11.2018 19:03 Uhr

Nach den Ausschreitungen im Vorfeld des Final-Rückspiels der Copa Libertadores hat der südamerikanische Fußball-Verband CONMEBOL die Begegnung zwischen den argentinischen Erzrivalen River Plate und Boca Juniors auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Das teilte der Verband am Sonntagabend mit, das Spiel war für 21.00 Uhr MEZ angesetzt. Ursprünglich hatte die Begegnung bereits am Samstagabend stattfinden sollen. Allerdings hatten Fans von River Plate den Teambus des Stadtrivalen aus Buenos Aires mit Steinen, Flaschen und weiteren Gegenständen beworfen. Mehrere Scheiben gingen zu Bruch, Kapitän Pablo Perez sowie Nachwuchsspieler Gonzalo Lamardo erlitten durch Splitter Augenverletzungen. Das von der Polizei eingesetzte Tränengas, um die Randalierer zu vertreiben, sorgte zudem bei weiteren Spielern für gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das Hinspiel war 2:2 ausgegangen.

"Es sind nicht die Bedingungen für ein Finale gegeben, weil die Teams nicht in gleichwertiger Verfassung sind", sagte CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez auf einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag. Ein neuer Termin soll bei einem Treffen aller Beteiligten am Dienstag im CONMEBOL-Sitz in Luque/Paraguay festgelegt werden. Kurz vor der Absage hatte Boca Juniors bereits eine weitere Verlegung beantragt. Wegen der Ausschreitungen am Samstag vor dem entscheidenden Spiels um den Titel im südamerikanischen Pendant zur europäischen Champions League waren mindestens 56 Personen vorübergehend festgenommen worden.

(be/afp)

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