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Nach 20 Jahren: Rumäne muss bei Einreise nach Deutschland alte Haftstrafe antreten

12.3.2019 13:16 Uhr

Ein 44-jähriger Mann aus Rumänien muss nach 20 Jahren seine restliche Haftstrafe absitzen. Bei seiner Einreise nach Deutschland haben ihn Beamte nach einer routinemäßigen Kontrolle durch den Zoll festgenommen.

Zollbeamte fassten den Mann bei der Einreise an der deutsch-schweizerischen Grenze bei Rheinfelden und übergaben ihn an die Bundespolizei, wie diese am Dienstag in Weil am Rhein mitteilte. Er muss nun noch eine sogenannte Resthaftstrafe von rund zwei Jahren verbüßen, die von 1999 datiert.

Nach Angaben der Bundespolizei war der Mann aus dem EU-Mitgliedsland 1996 wegen schweren Raubs und anderer Delikte vom Landgericht im sächsischen Görlitz zu einer Haftstrafe verurteilt worden. 1999 stellte die Staatsanwaltschaft gegen ihn einen Haftbefehl aus, weil er noch 724 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen sollte. Das passiert etwa bei neuerlichen Gesetzesverstößen innerhalb einer Bewährungszeit.

(sis/afp)