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Museum in Anatolien ist dem “Kleinen Prinzen” gewidmet

10.7.2020 22:04 Uhr, von Andreas Neubrand

Das "Little Prince Book Museum", in dem 2.000 Ausgaben eines der beliebtesten Romane der Welt, "Der kleine Prinz" in 400 verschiedenen Sprachen ausgestellt sind, wartet in der zentralanatolischen Provinz Eskisehir auf seine Besucher.

Der Philosophielehrer Ali Lidar ist ein großer Fan des Buches, das der französischen Schriftsteller und Pilot Antoine de Saint-Exupery 1943 geschrieben hat. Irgendwann begann er, diverse Ausgaben zu sammeln.

Keine offizielle Eröffnung wegen Corona-Pandemie

Zunächst hat er seine Sammlung auf diversen Messen ausgestellt, erst dann kam die Idee mit dem Museum. Nach fast einem Jahr Arbeit wurde das "Little Prince Book Museum" in der einer Schule von Eskisehir gegründet.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Museum bisher nicht offiziell nicht eingeweiht werden. Auch kann nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in das Museum.

Lider ist ein riesiger Fan des Buches

Lidar erklärte, dass er ein riesiger Fan des Buchs sei und das er diversen Ausgaben seit vielen Jahren sammle. "Meine Schüler und Freunde haben mir Ausgaben aus allen Teilen der Welt mitgebracht. Viele dieser Bücher habe ich nun dem Museum zur Verfügung gestellt.

Zusammen mit Mehmet Sobaci und Yildiary Lise, die ebenfalls Ausgaben des "Kleinen Prinzen" sammeln, hatten wir die Idee zu einem Museum. Ich habe als Lehrer in dieser Schule gearbeitet und irgendwann hatte ich die Gelegenheit, dass Gebäude nutzen zu dürfen. Mit Hilfe unseres Provinzdirektors für nationale Bildung, Hakan Cirit, und unserem Schulleiter, Rifat Günday, haben wir mit den Vorbereitungen zu dem Museum begonnen."

Das "Little Prince Book Museum" in Eskisehir Quelle: DHN).

"Wir haben die kleinste Ausgabe und eine in Blindenschrift. Dazu haben wir Ausgaben in den Sprachen Göktürk, Azteken, Maya und in Hieroglyphen.

Dieses Buch verbindet die Menschen auf der ganzen Welt. Nicht nur, weil es eine großartige Geschichte erzählt, sondern auch weil es Leser in jeder Gesellschaft und in jedem Land der Erde hat. Dies wolle man vor allem Kindern mit diesem Museum vermitteln."

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