epa/Sergei Chirikov

Moskau verteidigt die Unterstützung Assads

17.2.2020 12:49 Uhr

Zusammen mit der syrischen Armee hat Russland seine Offensive gegen die Rebellenhochburg begonnen. Nun hat das Land sein Vorgehen in Syrien verteidigt. Russische Streitkräfte und Berater unterstützten das Militär im Kampf gegen Terroristen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge.

Russland bedauere aber, dass diese Terroristen von Idlib aus aktiver geworden seien. Moskau ist der wichtigste Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Syriens Regierung bezeichnet generell alle Rebellen als Terroristen.

Trump fordert Zurückhaltung

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Moskau zu mehr Zurückhaltung im Syrien-Konflikt aufgefordert. Russland sollte seine Unterstützung "für die Gräueltaten des Regimes" beenden, teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat Trumps mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan mit. Russland hatte der Türkei zuletzt vorgeworfen, zu wenig zu tun im Kampf gegen die Rebellen in der Region, die im Gegensatz zu Moskau von Ankara unterstützt werden.

Die Lage in Idlib sollte auch Thema eines Treffens von Vertretern Russlands und der Türkei an diesem Montag in Moskau sein. Zuvor sei bereits eine russische Delegation in Ankara gewesen.

(an/dpa)

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