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Moscheeangriff wird als versuchter Terrorakt gewertet

11.8.2019 15:14 Uhr

Am Samstagabend drang ein bewaffneter Mann in eine Moschee ein, verletzte zwei Männer und konnte überwältigt werden. Der Angreifer soll rechtsextremistische Ansichten haben, wie Polizeisprecher rune Skjold am Sonntag mitteilte.

Der Mann habe Sympathie für den norwegischen Nazi-Kollaborateur Vidkun Quisling (1887-1945) zum Ausdruck gebracht und sich feindselig gegen Einwanderer geäußert.

Der gebürtige Norweger war am Samstagabend mit zwei Schrotflinten und einer Pistole bewaffnet in die Moschee in Baerum bei Oslo eingedrungen. Dort hielten sich zu dem Zeitpunkt nur drei Gläubige auf. Einer von ihnen konnte den Angreifer überwältigen, der dann festgenommen wurde.

Leiche in Wohnung des Angreifers

In der Wohnung des Angreifers wurde später die Leiche einer Frau gefunden. Das weibliche Opfer soll nach neusten Berichten mit dem Täter verwandt gewesen sein. Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg besuchte am Sonntag Mitglieder der Gemeinde in Baerum, die sich zur Feier des Opferfestes Eid al-Adhain einem Hotel versammelt hatten.

(be/dpa)

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