dpa

Mordfall Lübcke: Verdächtiger Stephan E. bestreitet tödlichen Schuss

8.1.2020 17:11 Uhr

Kehrtwende im Mordfall Lübcke: der Verdächtige Stephan E. hat plötzlich seine Aussage geändert und bestreitet jetzt, den tödlichen Schuss auf dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke abgegeben zu haben. Stattdessen bezichtigt er einen Komplizen, den CDU-Politiker versehentlich erschossen zu haben.

Stephan E. sei mit dem Komplizen Markus H. zu Lübcke gefahren, um diesem eine "Abreibung" zu verpassen, sagte E.s Verteidiger Frank Hannig am Mittwoch in Kassel vor Journalisten. Dort habe H. Lübcke aus Versehen erschossen, sein Tod sei nicht geplant gewesen.

Das erklärte sein Anwalt Frank Hannig am Mittwoch in Kassel. Die Angaben von Stephan E. müssen nun von den Ermittlern überprüft werden.

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(be/dpa)

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