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Mord-U-Boot von Peter Madsen wurde zerstört

22.12.2018 12:57 Uhr

Das Mord-U-Boot vom Dänen Peter Madsen ist Geschichte. Das Boot, in dem Madsen die Journalistin Kim Wall tötete, wurde jetzt demontiert und zerstört. Madsen war für die Tat im September zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden und der Fall damit abgeschlossen.

Das U-Boot, auf dem 2017 ein Aufsehen erregender Mord an einer schwedischen Journalistin geschah, ist demontiert worden. Das Boot sei in Stücke zerlegt und dann zerstört worden, zitierte die Zeitung «Ekstra Bladet» am Samstag Brian Belling von der Kopenhagener Polizei. Der Erbauer des Bootes, der dänische Erfinder Peter Madsen, war im September wegen des Mordes an der Journalistin Kim Wall zu lebenslanger Haft verurteilt worden. In dem Urteil hatte das Gericht zugleich angeordnet, dass das 18 Meter lange U-Boot zerstört werden müsse.

Der Foltermord auf einem U-Boot

Wall hatte über Madsen eine Reportage schreiben wollen und war im August 2017 von Kopenhagen aus mit ihm auf dem U-Boot in See gestochen. Danach kehrte die 30-Jährige nicht zurück, später wurden in der Koge-Bucht nahe Kopenhagen nach und nach Leichenteile gefunden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Madsen die Frau aus sexuellem Motiv in dem U-Boot folterte und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord warf. Der Mordfall hatte auch international die Öffentlichkeit und die Medien monatelang beschäftigt.

(ce/dpa)