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Montenegro entlässt Trainer nach Nichterscheinen gegen den Kosovo

8.6.2019 13:03 Uhr

Weil der serbische Trainer Montenegros gegen das Team des Kosovo nicht erschienen ist, wurde er nun entlassen. "Nichtsportliche Dinge haben über den Fußball und den Sport gesiegt".

Der montenegrinische Fußballverband FSCG hat nach einem Eklat beim EM-Qualifikationsspiel gegen Kosovo Trainer Ljubisa Tumbakovic entlassen. Das teilte der Verband nach dem 1:1 mit. Der Serbe Tumbakovic habe sich dafür entschieden, das Team gegen die Mannschaft Kosovos nicht anzuführen, dies sei "eine Verletzung seiner professionellen Verpflichtungen". Montenegro erkennt den Kosovo im Gegensatz zu Serbien völkerrechtlich an. Tumbakovic war seit Anfang 2016 für den FSCG tätig. Der Verband äußerte zudem sein Bedauern, dass auch die in Serbien geborenen Spieler Filip Stojkovic und Mirko Ivanic bei der Begegnung fehlten und sprach von "Druck aus gewissen Kreisen". "Nichtsportliche Dinge haben über den Fußball und den Sport gesiegt", hieß es in der Erklärung weiter.

(be/afp)

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