imago images / Eibner

Mislintat geht nicht von Kabak-Verbleib aus

20.6.2019 20:36 Uhr, von Chris Ehrhardt

Sven Mislintat, Sportdirektor beim VfB Stuttgart, hat das bestätigt, was die Fußballwelt längst wusste. Ozan Kabak hat eine Ausstiegsklausel und die ist ein echter "Spottpreis". 15 Millionen Euro sollen für den talentierten Innenverteidiger, der im Winter als Rekordtransfer des VfB für elf Millionen Euro von Galatasaray Istanbul ins Schwabenland kam, aufgerufen werden. Steht der FC Bayern München beim jungen Türken bereits in den Startlöchern, um sich einen jungen Mats Hummels an Land zu ziehen?

Sportdirektor Sven Mislintat hatte im Interview mit Sky offensichtlich keine Ambitionen, sich und dem Verein "in die Taschen zu lügen". Er sagte, dass es im Fall Kabak eine Ausstiegsklausel geben würde und die im Markt bekannt wäre. Er ist sich sicher: "Es wird einen Klub geben, der die Klausel zieht." Doch wer das sein wird, bleibt offen. Noch jedenfalls. Mislintat sagte zudem, man müsse realistisch sein und wenn man das ist, sei die Chance auf einen Verbleib von Kabak beim VfB nüchtern und sachlich betrachtet recht gering.

Wird Kabak der "Gnabry 2.0"

Offen bleibt aber, wer die Klausel zieht und wann. Da fügte Mislintat an, dass die Ausstiegsklausel selbstverständlich ein "Verfallsdatum" habe. Ewige Gültigkeit gibt es nun einmal bei solchen Vertragselementen nicht. Doch wer wird wie zu alten "9Live"-Zeiten "zugeschlagen" rufen? Es sind einige Klubs, mit denen Ozan Kabak in Verbindung gebracht wurde. Der FC Schalke 04, West Ham United, Atletico Madrid und der FC Bayern München.

Bei den Bayern gibt es sogar eine recht spannende Variante. Ein Twist quasi. Dort wird kolportiert, es könnte eine Art "Serge Gnabry 2.0"-Deal werden. Die Bayern kaufen Kabak als Hummels-Ersatz und parken ihn bei einem anderen Verein. Unmöglich? Man wird es sehen. Der Rookie des Jahres würde sicherlich gut in den Spielerkader des Rekordmeisters passen.

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.