imago/ZUMA Press

Mindestens zwölf Tote durch Unwetter in Brasilien

12.3.2019 8:37 Uhr

Am Sonntag begann der Regen in Brasilien und hat verheerende Katastrophen mit sich gebracht. Die heftigen Unwetter haben im Großraum der brasilianischen Wirtschaftsmetropole Sao Paulo zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Bisher sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, so der Gouverneur des Bundesstaates, Joao Doria, am Montag in einem Fernsehinterview.

Zuvor hatte es Verwirrung um die Zahl der Opfer gegeben, die Feuerwehr hatte am Nachmittag von zwölf gesprochen, sich später aber auf elf korrigiert. Der Regen begann am Sonntag und ließ mehrere Flüsse in der Region um die Millionenstadt über die Ufer treten.

Mit Hubschraubern auf Rettungsmission

Doria forderte die Bevölkerung im TV-Sender BandNews auf, nur im äußersten Notfall die Häuser zu verlassen. Allerdings sollten sich Menschen in weniger sicheren Gebieten aus ihren Häusern in Sicherheit bringen. "Zwischen Leben oder Hütte verlieren, wählen Sie Ihr Leben", sagte er. In den kommenden zwei Tagen werde der Regen anhalten, sagte Doria.

10.000 Mitarbeiter des Zivilschutzes und 1600 Feuerwehrleute waren Doria zufolge in São Paulo selbst sowie in der als Grande São Paulo bekannten Region um die Metropole im Einsatz. Zudem suchte die Militärpolizei mit 13 Hubschraubern in den betroffenen Gegenden nach Hilfebedürftigen. Einige Gebiete hatten sich durch das teils meterhoch auf den Straßen stehende Hochwasser in Insellandschaften verwandelt. Die Rettungskräfte benutzten Boote und Hubschrauber, um die dort festsitzenden Menschen zu erreichen.

(sis/dpa)