imago images / Nature Picture Library

Mindestens 67 Tote bei Protesten und Zusammenstößen

26.10.2019 9:08 Uhr

Bei Protesten gegen Regierungschef Abiy Ahmet und gewaltsamen Zusammenstößen zwischen verschiedenen Volksgruppen wurden in Äthiopien nach Polizeiangaben mindestens 67 Menschen getötet.

Etwa 55 Menschen seien bei Kämpfen zwischen Angehörigen verschiedener Ethnien in der Region Oromia in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen, sagte der regionale Polizeichef Kefyalew Tefera am Freitag. Die übrigen Opfer seien von der Polizei getötet worden.

Aus Protesten wurden ethnische Unruhen

Nach Gerüchten über die angebliche Misshandlung des Abiy-Kritikers und Internetaktivisten Jawar Mohammed durch Sicherheitskräfte waren am Mittwoch dessen Anhänger auf die Straße gegangen. Sie verbrannten Autoreifen und errichteten Straßenblockaden. Aus den Protesten entwickelten sich in der Folge ethnische Unruhen. Mohammed wurde in der Vergangenheit immer wieder von Kritikern beschuldigt, ethnischen Hass zu schüren und darauf abzuzielen, das Land zu destabilisieren.

(be/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.