imago/Xinhua

Mindestens 27 Tote und hunderte Verletzte in Nepal

1.4.2019 9:26 Uhr

"Der Wind hat alles mitgenommen", so einer der Betroffenen des Unwetters in Nepal. Durch die Stürme am Sonntagabend kamen laut Innenministerium mindestens 27 Menschen ums Leben, mehr als 600 Menschen seien verletzt worden.

Im Bezirk Bara und angrenzenden Gebieten wurden Häuser zerstört, Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen.

"Der Wind hat alles mitgenommen, mein Haus und meine Familie", sagte der Dorfbewohner Ram Babu Patel, dessen Frau in dem Unwetter ums Leben kam. Der Helfer Prakash Tharu beschrieb ein Bild der Verwüstung: "Der Sturm hat alles auf seinem Weg zerstört. Häuser haben keine Dächer mehr und alle Bäume sind umgestürzt." Viele Menschen bräuchten dringend Lebensmittel und andere Hilfsgüter.

Zahl der Opfer könnte noch steigen

Die Krankenhäuser der Region waren völlig überfüllt. Regierungschef KP Sharma Oli sprach den Familien der Toten über den Onlinedienst Twitter sein Beileid aus und versprach eine bestmögliche Versorgung der Verletzten. Baras Polizeichef Sanu Ram Bhattarai warnte, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte.

In Nepal gibt es im Frühjahr nur selten Unwetter mit so vielen Toten und Verletzten.

(sis/afp)

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