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Mindestens 19 Tote nach Unwettern

15.4.2019 16:46 Uhr

Mindestens 19 Menschen sind bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans ums Leben gekommen.

In der Region Waziristan im Nordwesten des Landes nahe der afghanischen Grenze wurde ein Minibus von den Wasserfluten mitgerissen. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet, sagte der Behördenvertreter Asad Bokhari am Montag.

Brücken, Straßen und Häuser der Region seien durch die Sturzfluten zerstört worden, sagte Bokhari. Mindestens fünf weitere Opfer seien bei Stürmen in der südlichen Hafenstadt Karachi ums Leben gekommen, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte, Shayan Shah. Windböen führten zu Ausfällen im Flug- und Bahnverkehr und legten die 20-Millionen-Einwohnerstadt vorübergehend lahm.

Unwetter sollen noch weitere Tage andauern

Mindestens weitere sechs Menschen starben nach Sturzfluten im Südwesten in der Nacht zu Montag, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte, Mohamed Younas. Rettungsteams versuchten, in abgelegene Dörfer vorzudringen. Mindestens sechs Menschen würden weiter vermisst. Die Unwetter sollen Vorhersagen zufolge mindestens noch zwei Tage dauern.

(gi/dpa)